Archiv der Kategorie: Rezepte

Schoko-Muffins mit Dinkelvollkorn

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Nächstes mal probiere ich vielleicht Schoko-Topfen-Muffins.

Zutaten:
150 g Dinkelvollkornmehl
150 g Weizenmehl glatt
150 g Datteln oder 100 g Zucker bzw Erythrit Caramel
40 g Kakao
2 TL Backpulver
4 EL Rapsöl
2 Eier
300 ml Milch

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver, Kakao und dem Salz vermischen in Küchenmaschine.

Eier mit Rapsöl, Milch und Datteln mixen und dann alles zu einem Teig verrühren.

In 12 Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170° Umluft ca. 18-20 Minuten backen.

Weblinks:
Gesunde Schoko-Muffins
Vollkornmuffins mit Kakao und Topfen
Gesunde Schoko-Muffins

Brotaufstriche – Hummus, Baba Ghanoush und Muhammara

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Für mein fantastisches Saatenbrot brauche ich natürlich auch entsprechend gesunde und gut schmeckende Brotaufstriche.

Da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten und für süße Aufstriche verwende schon ich meine Marmelade ohne Zucker mit Agar Agar.
Mezze kenne ich von Shibas Kitchen und auf dieser Seite finde ich unter anderem die Rezepte für Humus, Baba Ghanoush und vor allem Muhammara sehr gut, aber auch andere Speisen wie Gebackenes Möhrengemüse auf Feta-Kräuter-Dip sind es wert probiert zu werden.

Humus:

Heute mache ich mir Humus. Da gibt es auch viele Rezepte, aber meine vorläufige Version ist
Zutaten:
250 g Kichererbsen
3 Stk Knoblauchzehen
1 TL Kümmel gemahlen
1 TL Paprikapulver
1 Bund Petersilie (gehackt)
6 EL Olivenöl
1 Prise Salz
4 EL Sesampaste (Tahini)
etwas Zitronensaft

Kichererbsen eingeweicht und gekocht, oder aus der Dose und alle Zutaten im Mixer pürieren fertig.
Humus kann eingefroren werden und Tahini hält sich mit Olivenöl bedeckt im Kühlschrank sehr lange.

Baba Ghanoush:

Zutaten:
Melanzani, Tahin (Sesampaste), Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauchzehen, Salz, Kümmel und Pfeffer
Petersilie und Oliven als Dekoration

Optimiertes Rezept:

2 Melanzani
2 -3 EL Olivenöl Extra Nativ
2 Knoblauchzehe
2 EL Tahin/Sesampaste
1/2 Zitrone mittelgroß
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 EL Sesamöl
2 TL Salz
Schuss Granatapfelsirup
1/3 Bund Petersilie
3 EL Sesamkerne
1 Prise Chili-Flocken

Melanzani halbieren Fruchtfleisch mit etwas Olivenöl bestreichen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C etwa 35 Minuten backen, bis das Fleisch weich ist und die Haut zusammenfällt. Fruchtfleisch mit übrigen Zutaten in den Mixer und eine Creme daraus pürieren.

Muhammara:

Zutaten:
Rote Paprika, Walnüsse, Zwiebeln, Knoblauch, Granatapfelsirup, Tahin, Olivenöl, Zitrone, Wasser

Die Paprikas halbieren und im Backofen bei 220° 20 min backen bis sie weich sind. Mit Frischhaltefolie bedecken und rasten lassen, damit sich die Schalen besser lösen.
Zwiebeln fein hacken und anschwitzen. Die Walnüsse rösten, abkühlen lassen und fein hacken.
Die Paprikas schälen und mit den restlichen Zutaten zu einer cremigen Paste mixen. Wasser nach und nach hinzufügen, bis man eine cremige Konsistenz hat.
Passende Deko: Granatapfelkerne, Petersilie, Olivenöl, Sesam und Walnüssen

Weblinks:

Gesunde Rezepte – Aufstrich (606 Rezepte)
Gesunde Brotaufstriche Rezepte
Kichererbsenaufstrich
Hummus bi Tahina
HummusKarotten-Aufstrich
Hummus selber machen (schnell & einfach)
Klassischer Hummus

Schwarze Johannisbeer-Marmelade
Marmelade ohne Zucker
Muhammara – Paprika-Walnuss-Dip

Rezepte: alphabetisches Register

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Hummus – Brei aus indischen Knall-Prana-Erbsen, bzw. chinesischen Qi-Pengh-Erbsen

20130223_130416Nachdem mir meine „geröstete Kichererbsen“ nicht so besonders geschmeckt haben, überlegte ich, was ich mit meinen übrigen Kichererbsen anfangen sollte. Hummus esse ich oft und sehr gerne, wobei ich einen möglichst neutralen Hummus bevorzuge, den ich dann je nach belieben, eine Geschmacksrichtung (Zitrone {Entschuldigung, wie konnte ich es nur übersehen, heute sollte es natürlich Limone sein – wir sind ja nicht ‚real‘, sondern ‚In‘}, Minimandarine, Minze, Olive, Knoblauch, Paprika, Curry …) geben kann. Ich wagte die Eigenproduktion aber auch deshalb, weil man im Supermarkt zwar schon Humus und schwarze Erde bekommt, aber wenn man keine Adleraugen besitzt und auch keine Lupe dabei hat, kann man wahrscheinlich nicht entziffern, was auf der Verpackung steht. Oft ist es nicht nur völlig unleserlich klein gehalten, sondern auch ohne Kontrast zum Hintergrund. Mein Handy kann mir zwar den Barcode übersetzen, aber derartige Untersuchungen beim Einkauf, wären mir schon etwas peinlich. Abgesehen davon, müsste ich dann vermutlich auch gleich nachschlagen, was die ganzen Bezeichnungen (Exxx) bedeuten. Falls ich auf abenteuerliche weise herausfinden könnte, was da drauf steht und was es bedeutet, dann wäre da immer noch die Frage, was tatsächlich drin ist. Am aktuellen Rindfleischskandal wird leicht deutlich, was ich damit meine.

Man benötigt als Hauptzutat auf jeden Fall einmal Kichererbsen (wie man auf Wikipedia nachlesen kann, heißt Kichererbse eigentlich Erbse-Erbse), die von mir neckisch, aber sicher nicht abfällig gemeint, auch chinesische Qi-Pengh-Erbsen, oder indische Knall-Prana-Erbsen genannt werden.
Kichererbsen
Also die Kichererbsen über Nacht oder zumindest stundenlang einweichen (bis sie kichern, vielleicht kommt doch daher ihr Name 😉 ) und dann weich kochen. Das dauert ohne Schnellkochtopf etwa 1 Stunde und im Schondampfverfahren noch länger, aber dafür bleibt erhalten, was sonst denaturiert.
Zum Einweichen sei noch angemerkt, dass sie sehr viel Wasser aufnehmen und dabei laut knallen. Das erste mal dachte ich, dass sich Einbrecher in der Küche zu schaffen machen.
Es gibt jede Menge Rezepte zu Hummus im Internet zu finden, aber besonders gut finde ich die Beschreibung auf Wikipedia:

Hummus [ˈħumːus] (arabisch ‏حمص‎, türkisch Hummus; andere Schreibweisen: Humus, Hommos, Hommus, Hummous, Houmus, Hoummous, Humos oder Homus) ist eine orientalische Spezialität, die aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch, Petersilie und Kreuzkümmel hergestellt wird.
Zubereitung [Bearbeiten]

Die Kichererbsen werden eingeweicht und gekocht, bis sie sich leicht zu einem Brei pürieren lassen. Letzterer wird mit Tahina, Olivenöl und Zitronensaft verdünnt, so dass eine cremige Konsistenz entsteht. Der Brei wird mit zerstoßenem Knoblauch, mit Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz gewürzt, glattgerührt (zur Einstellung der Konsistenz wird gelegentlich auch Joghurt verwendet) und kalt serviert. Die Oberfläche wird in der Regel mit der Unterseite eines Löffels gefurcht oder eingedrückt, um darin Olivenöl einlaufen zu lassen. Zum Schluss wird das Ganze mit Petersilie, scharfem Paprikapulver, Kreuzkümmel und Gewürzsumach bestreut.

Tahina musste als nächstes her. Kaufen wäre natürlich eine Möglichkeit, aber wenn schon, denn schon und Sesam hatte ich ja schon zuhause.
Auf Wikipedia lese ich zu Tahina:

Die Tahina [tˤɒˈħiːna] (arabisch ‏طحينة‎, DMG ṭaḥīna), auch Tahini oder Tahin, ist eine Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern. Tahina stammt aus der arabischen Küche und ist eine Grundzutat des Hummus (Kichererbsenbrei). Es wird auch gerne als Beilage oder als Dip gereicht, dazu wird es mit Zitronensaft und Knoblauch vermischt, oft mit Gewürzsumach leicht verziert.

Sesam
Sesam wird dazu ohne Fett angeröstet bis es duftet, las ich irgendwo und man soll darauf achten, das er nicht zu dunkel, sondern nur goldbraun wird, da er sonst bitter schmeckt. Mit einer Küchenmaschine, Pürierstab, Mörser oder einer Mühle zu einer feinen Paste zerkleinern war einfach, obwohl es etwas dauert, weil erst nach dem Zerkleinern des Sesams, langsam das Öl austritt. Etwas salzen (Knoblauch, Zitronensaft und ähnliches lasse ich hier noch weg, da ich ja ein relativ neutrales Hummus möchte) und zur beliebigen Weiterverarbeitung in ein Glas füllen. Zum Beispiel zu arabischer Sesamsauce, Salatsaucen, Sesam-Joghurt-Dips, oder eben zu Hummus.
Kichererbsenbrei und Sesampaste
Mit dem Brei aus Kichererbsen und der Sesampaste haben wir das Hummus auch schon fast fertig. Es kommt bei mir jedenfalls noch Olivenöl, zerstoßener Knoblauch, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz dazu.
Dann wird ein Teil sofort gegessen oder serviert und der Rest kommt in den Kühlschrank.

Einfach, billig und gut.

Weblinks:
Gewürzsumach
Hummus (chefkoch.de)
Hummus (ichkoche.at)
Die besten Kichererbsen Rezepte
Hummus: Siegeszug einer Paste
Curry Hummus


Saatenbrot

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Vor kurzem habe ich bemerkt, dass mir jetzt Vollkornprodukte schmecken, denn früher mochte ich sie nicht und bevorzugte weißes Mehl. Deshalb viel mit das Saatenbrot beim Spar auf und ich dachte mir: „wie soll das gehen, ohne Mehl und ohne Hefe?“ Ich sah mir die Zutaten an:

Produktbezeichnung
Haferbrot mit 27% Ölsaaten, geschnitten
Zusatzinfo
Sorgfältig abgepackt in Deutschland.
Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung, Bewegung und ein gesunder Lebensstil sind wichtig für die Gesundheit.
Zutaten
Zutaten: Wasser, HAFERKERNE 28%, Ölsaaten 27% (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen), Apfelessig, DINKELMALZFLOCKEN, Erbsenschrot, Flohsamenschalen, Steinsalz. In Großbuchstaben angegebene Zutaten enthalten allergene Inhaltsstoffe.

und die Produktmerkmale

einfach OHNE:
– ohne Aromazusatz
– ohne Konservierungsstoffe
ohne Zuckerzusatz – enthält von Natur aus Zucker
Protein-Quelle – plant based
hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren – Der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Ölsäure ist eine ungesättigte Fettsäure.
mit Alpha-Linolensäure – Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 2g Alpha-Linolensäure ein. Um die positive Wirkung der Alpha-Linolensäure zu erzielen, nehmen Sie täglich 2 Scheiben (ca. 114g) zu sich.
Hoher Ballaststoffgehalt

Das musste ich probieren. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass ich zumindest ein Stück essen werde und den Rest eventuell entsorgen muss, aber ich war sehr angenehm überrascht. Es schmeckte mir tatsächlich recht gut nur an das Kaugefühl musste ich mich erst gewöhnen.
Inzwischen habe ich auch herausgefunden, dass Flohsamen für die Bindung verantwortlich ist.
Wenn Saatenbrot aus dem Supermarkt schon so gut schmeckt, dann will ich es selbst auch versuchen und das ist das Rezept in Anlehnung an Saatenbrot ohne Mehl und Hefe

Nach und nach habe ich das Rezept an meinen Geschmack angepasst. Als nächstes gebe ich noch 100 g geraspelte Karotten und etwas Backpuver dazu, obwohl es für mich eigentlich schon perfekt ist. Backpulver bringt nichts und geraspelte Karotten nehme ich jetzt ca. 150 g.

Zutaten:

150 g Haferflocken
130 g Sonnenblumenkerne
50 g Leinsamenschrot
50 g Sesam
30 g geriebene Nüsse
30 g geriebene Mandeln
20 g Kürbiskerne
20 g Chiasamen
20 g Flohsamenschalen
150 g geraspelte Karotten
1 TL Salz
(ev 1-2 EL Agavendicksaft)
3 EL Öl
350 ml lauwarmes Wasser

Alles mischen und kneten bis eine klebrige Konsistenz erreicht wird; mindestens 2 Stunden rasten lassen, in Kastenform mit Backpapier füllen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze 35 Min. backen.
Das Brot aus der Form nehmen, drehen und weitere 35 Minuten backen, je nach Bräunungswunsch bei 180 oder 200 °C. Für mich passt 180°.

Das Brot lagere ich in einem Leinentuch im Brotkasten und es eignet sich auch gut zum Einfrieren.


Links und Auszüge der Google KI:
Saatenbrot ohne Mehl
Flohsamen:

„Flohsamen sind die Samen von Wegerichpflanzen (Gattung Plantago) und werden wegen ihres hohen Ballaststoffgehalts häufig bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Sie quellen im Darm stark auf, was bei Verstopfung den Stuhl erweicht und die Darmbewegung anregt, während sie bei Durchfall überschüssige Flüssigkeit binden und den Stuhl eindicken. Zur Anwendung sollten sie vor dem Verzehr in ausreichend Flüssigkeit eingeweicht werden und die Einnahme sollte schrittweise erfolgen, um Nebenwirkungen wie Blähungen zu minimieren.
Wirkung und Anwendung
    • Verstopfung: Flohsamen quellen im Darm auf, machen den Stuhl weicher und regen die Darmtätigkeit an.
    • Durchfall: Sie binden überschüssige Flüssigkeit und helfen so, den Stuhl zu festigen.
  • Regulation: Sie können den Verlauf von entzündlichen Darmerkrankungen positiv beeinflussen und legen eine schützende Schleimschicht auf die Darmwand.
  • Sättigungsgefühl: Das hohe Quellvolumen kann zu einem Sättigungsgefühl führen, was bei Übergewicht hilfreich sein kann.
So verwenden Sie Flohsamen richtig
  1. Vorbereitung: Lassen Sie 1-2 Teelöffel Flohsamen in einem großen Glas Wasser (ca. 250 ml) etwa 10 Minuten quellen.
  2. Einnahme: Trinken Sie die Mischung sofort aus. Sie können sie zusätzlich in Joghurt oder Müsli einrühren.
  3. Dosierung: Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosis (z. B. 1 Teelöffel pro Tag) und steigern Sie diese langsam bis zu einer Menge von bis zu 2 Teelöffeln morgens und abends. Die maximale Tagesmenge sollte nicht überschritten werden.
  4. Flüssigkeitsaufnahme: Achten Sie darauf, tagsüber ausreichend zu trinken, da die Flohsamen sonst zu einer Verstopfung führen können.
Hinweise und Nebenwirkungen
  • Nebenwirkungen: Gelegentlich können Blähungen oder ein Völlegefühl auftreten. Wenn dies der Fall ist, reduzieren Sie die Dosis.
  • Gegenanzeigen: Flohsamen sollten nicht bei bestimmten Erkrankungen wie einer Divertikelentzündung eingenommen werden, da es durch die Einnahme zu Komplikationen kommen kann. Im Zweifelsfall oder bei Vorerkrankungen ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren.