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„Digitale Signatur, elektronische Unterschrift und Spam“ oder „Spammt mich doch, na und“?

emailEs gibt ja schon einen Alternativ-Titel, aber ich hätte auch titeln können: „Ich wurde von unserer Gesetzgebung in die Kriminalität gedrängt, oder „Ich war ein Krimineller“.
In den ersten Jahren des 21. Jhdts habe ich mich erstmals intensiv mit Spam auseinander gesetzt. Im Zuge eines Projektes war ich selbst einerseits versucht zu spammen und wurde anderseits mit Spam bombardiert, wie man sich das kaum vorstellen kann. Wenn täglich tausende Emails über den Email- bzw. IMAP-Server laufen, aber zigtausende vom SpamAssassin ausgefiltert wurden, kann das schon nachdenklich stimmen. Trotzdem rechnete ich ernsthaft aus, wie hoch die Strafe ist und wie viel Spam ich verschicken muss, damit ich gegebenenfalls die Strafe finanzieren kann. Das klingt vielleicht unmoralisch, ist es in meinen Augen aber nicht, denn ich halte die österreichischen Spam bzw. Anti-Spam-Gesetze für verantwortungslosen Wahnsinn. Info zum Spamverbot:
„Unerbetene Nachrichten“ (Spamverbot), Spam, Telekommunikationsgesetz 2003, Fassung vom 29.09.2015 und E-Commerce-Gesetz (ECG).
Es ist mir absolut unbegreiflich, wie die gesetzgebenden Menschen nur so dumm sein können und dürfen. Was bedeutete diese sehr dümmliche Gesetzgebung damals nämlich für mich? Ich machte mich in Österreich strafbar, wenn ich Emails zur Kundenwerbung irgedwohin die weite Welt verschickte, obwohl ich gleichzeitig von vielen Ländern aus, legal mit Werbung bombardiert wurde, oder ich konnte den legalen, österreichischen, eigentlich unbegehbaren Weg gehen.
Ich hatte eine Datenbank mit knapp unter 100.000 Adressen von Betrieben weltweit. Eine Email-Aussendung kostete mich nichts, war aber vom Gesetz her untersagt.
D.h., es müssen Bäume gefällt werden zur Herstellung von Papier, es muss Toner erzeugt werden für meinen Drucker und ich kann mir 100.000 Briefe ausdrucken, die ich dann versenden darf, damit fast alle, vom Empfänger in den Papierkorb geschmissen werden.
Wer kann das ausrechnen, wie sehr damit die Umwelt unnötig belastet wird? Ich konnte mir nur ausrechnen, wie viel mich 100.000 Briefe gekostet hätten. Das Ergebnis sagte mir, solange das Spamverbot nicht mit Haft- oder Todesstrafe belegt wird, braucht ein Geschäftsmann, der sich um nachhaltige Umweltverträglichkeit seiner Arbeitsweise bemüht und effizient arbeiten will, keine weiteren Überlegungen anstellen. Er muss illegal handeln!
Das brachte mich in ein moralisches Dilemma, da ich ja Unternehmer und nicht Krimineller sein wollte. Also entschied ich mich damals für den recht aussichtslosen Weg und bot nur Opt-in an, wobei die Zustimmung für Nachrichten von mir, zuerst vom Interessenten kommen musste. Nur wer die Website fand, weil er sie suchte, konnte sich vorher über ein Webformular registrieren und musste dazu sein Einverständnis erklären, dass ich ihm eine Email schicken darf.
Diese Situation regte mich zum Nachdenken an und plötzlich war mir klar, wie man Spam ganz einfach bekämpfen kann. Man muss die Emails nur digital signieren. Dadurch ist der Sender identifizierbar. Also versandte ich nur noch digital signierte Emails. Einige tausend pro Tag und fast genau so viele Beschwerden bekam ich. Kein einziger Kunde wollte das und manche Kunden und Antivierusprogramme hielten mein gültiges Zertifikat von Thawte überhaupt für Maleware und somit bekam ich ernsthafte Probleme. Schon nach Tagen war es vorbei mit den zertifizierten Emails von mir. Das war 2000 und heute ist die Situation nur noch schlimmer, obwohl alles so einfach zu lösen wäre. Ja sogar eine Spamsteuer hielt ich noch für sinnvoller, als das Verbot.

Die Leute sollten einfach dazu gezwungen werden, indem man Spam erlaubt, dass sie nur zertifizierte Emails annehmen und schon wäre das Problem fast gelöst. Fast deshalb, weil die Zertifikate immer weniger Sicherheit bieten. Warum? Weil sich die Leute nicht um Sicherheit kümmern und nicht einmal wissen, was der Unterschied zwischen einer digitalen Unterschrift und einem zertifizierten und/oder verschlüsselten Email ist. Geschweige denn, wie man überprüft, wer das Zertifikat ausgestellt hat. Weil wir also zu dumm und zu faul sind, soll und darf sich der Staat um unsere Sicherheit kümmern. Der kennt natürlich nur Gesetze, Verbote und Strafen, aber sicher keine sinnvollen Lösungen.
Nach meinem Reinfall mit den zertifizierten Emails wurde ich angesichts der aussichtslosen Lage doch noch „kriminell“ und versendete täglich ein paar hundert, eventuell „unerwünschte Nachrichten“. Von vornherein kann ja nur ausschließlich, per Definition, die Gesetzgebung wissen, dass die Nachrichten unerwünscht sind.
Gut, ich war ab und an in einer Blacklist und die Reaktionen auf meine Emails nahmen von 2000 an jährlich ab, aber es gab nur ein paar Beschwerden, wobei ich die belästigten Personen mit einer Entschuldigung und dem Versprechen, dass es nie wieder vorkommen wird, beschwichtigen konnte. Wohlfühlen kann man sich damit natürlich nicht. Produktivität auf legalem Weg war aber total umweltschädlich, ineffizient, teuer und verblödet, also musste ich einige Jahre in diesem Dilemma leben, bis ich endlich genügend Interessenten und einen guten Bekanntheitsgrad hatte, um mit der Opt-In Möglichkeit mein Auslangen zu finden.
Inzwischen gibt es dieses Projekt nicht mehr und jetzt finde ich als Privatmensch Spam natürlich auch noch lästig, aber ein einziger „Klick“ auf Spam genügt, um Emails dieser Art und von diesem Versender in Zukunft nicht mehr im Posteingang zu finden. Das ist mir unendlich mal lieber, als die unzähligen Prospekte, die ich täglich ungesehen entsorgen muss. Ich schnappe mir den ganzen Pack und werfe ihn zum Altpapier.
Also bitte, wenn ihr für zertifizierte Emails zu dumm seid, dann spammt mich doch einfach an, na und? Aber bitte schickt mir keine Prospekte mehr, denn das sollte meiner Meinung nach bei hohen Geldstrafen verboten werden.
Dazu noch ein Zitat von help.gv.at

In Österreich ist gemäß § 107 Telekommunikationsgesetz 2003 (TKG 2003) die Zusendung elektronischer Post, einschließlich SMS, verboten, wenn die Zusendung ohne vorherige Einwilligung zu Zwecken der Werbung erfolgt oder an mehr als 50 Empfängerinnen/Empfänger gerichtet ist (auch ohne Werbung).
Eine vorherige Zustimmung ist allerdings nicht erforderlich, wenn folgende Voraussetzungen gleichzeitig vorliegen:
Die Versenderin/der Versender hat die Kontaktinformationen anlässlich eines Kaufes bzw. einer Dienstleistung von der Kundin/dem Kunden erhalten
Die Versenderin/der Versender verwendet diese Daten nur für Werbung für ähnliche Produkte und Dienstleistungen
Die Empfängerin/der Empfänger erhält die Möglichkeit, die Zusendung bereits bei der Erhebung der Daten oder anlässlich jeder weiteren Zusendung abzulehnen
Die Empfängerin/der Empfänger hat die Zusendung nicht von vorneherein durch Eintragung in die sogenannte E-Commerce-Gesetz-Liste bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GesmbH (RTR) abgelehnt

Man beachte in dem Satz: „Eine vorherige Zustimmung ist allerdings nicht erforderlich, wenn folgende Voraussetzungen gleichzeitig vorliegen“ das „gleichzeitig„! Man tut so, als handle es sich bei Email-Werbung um Terror-Anschläge oder Attentate, aber der Papiermüllberg vor meiner Haustür ist ganz legal und in Ordnung. Geht’s noch ein wenig dümmer? Ich glaube nicht!
Oder doch? „Die Versenderin/der Versender und Die Empfängerin/der Empfänger“ lassen mich erahnen, dass die Dekadenz und Verblödung der Gesellschaft noch nicht abgeschlossen ist. Auch die Versionisierung des Internets, beginnend mit Web 2.0 nach einem Brainstorming ein paar ermüdeter Gehirne lässt mich das vermuten, da wir noch nicht einmal über Web 1.0 Beta hinaus sind. Was soll’s, als nächstes werden die CA’s vernichtet und weiter geht der Wahnsinn, siehe dazu den nicht mehr ganz aktuellen Artikel Unzulängliche Prüfungen durch CAs bringen Nutzer in Gefahr. Ein wenig aktueller dagegen ist Studie: 99 Prozent aller SSL-verschlüsselten Verbindungen nicht sicher.

Ich sehe kein Datum bei dem Artikel im c’t von Axel Kossel, Jürgen Schmidt Mit digitalen Signaturen gegen die Mail-Plagen, aber ich bin offensichtlich nicht der einzige, der ähnlich denkt, wenn er es auch nicht so verbal aggressiv zum Ausdruck bringt wie ich, wenn er schreibt:

Anonyme Mails mit gefälschten Absendern machen uns das Leben schwer. Der hartnäckige Verzicht auf digitale Signaturen bei E-Mails hat dem Phishing den Boden bereitet. Höchste Zeit also, dass zumindest Firmen umdenken und ihre Mails fälschungssicher signieren.

Ja, man braucht keinen Man-in-the-Middle und auch keinen neuen Heartbleed-Bug wir machen uns mit Gesetzen, Verboten und Wildwuchs schon alles selbst kaputt, was noch kaum funktionierte. Man lese dazu
Worin besteht die Gefahr der Verwendung von selbstsigniertem SSL?, Die verschlüsselte Gefahr: Sicherheitsrisiken im SSL-Datenverkehr oder Secure Sockets Layer: Schutz oder Gefahr? um sofort zu erkennen, dass es nicht an der Technik liegt. Nein, wir sind zu dumm, zu faul und zu gutgläubig, um sie richtig zu nutzen.

Die Regierungen unternehmen nichts gegen „anonyme Proxies“ wie ich es schon seit 20 Jahren verlange, dafür verbieten sie Spam und bestrafen und kriminalisieren Spammer und fördern, die meines Erachtens, kriminell umweltfeindliche, unternehmensfeindliche, ineffiziente und teure Drucksorten-Werbung. (Naja, vielleicht lässt sich bei diesem Geschäft hier und da eine Provision von Amts wegen erpressen, oder ähnliches. Einen anderen Grund dafür kann ich nicht finden.)
Private Personen hingegen beschweren sich über Spam und lassen abmahnen, sind aber selbst unfähig Zertifikate zu benutzen und anzunehmen und ein „Klick“ auf „Spam“ ist ihnen offensichtlich und auch laut unserer Gesetzgebung, nicht zumutbar. Ich verstehe es einfach nicht. Einerseits planen wir eine Marsbesiedlung, wissen über den Alterungsprozess Bescheid, können klonen und gentechnisch verändern und erzeugen, setzen Nanotechnologie und KI ein, aber andererseits sind wir dumm wie Bohnenstroh.

Siehe dazu auch:
Spam: Bis zu 37.000 Euro Strafe für ein E-Mail
Weitere Weblinks (fahren Sie einfach mit der Maus über den Link, dann sehen Sie ja, wohin er führt):
Digitale Signatur
Elektronische Signatur
Handy-Signatur ¬ Bürgerkarte
E-Mail und digitale Signatur
Elektronische Signatur und E-Mail
A Trust
Man-in-the-Middle-Angriff
Anonym im Internet
So funktioniert der Heartbleed-Exploit
OpenSSL – Der Heartbleed Bug und seine Folgen
Student nach Heartbleed-Angriff verhaftet
SSL-Gau: Heartbleed-Angriff über WLAN
SSL-Verschlüsselung ist ein großes Risiko
IT-Sicherheit: Wie SSL-Zertifikate vor den Gefahren im Internet schützen
E-Mail nur noch mit TLS
EveryCook: Koch-Roboter holt Rezepte aus Web; steht nicht im direkten Zusammenhang mit diesem Artikel, aber ich bin gerade darüber gestolpert und merke mir den Artikel hier.

Statt app? – Hilfe ich bin verloren!

Wo war ich die letzten 2 Jahre? Habe ich einen ausgedehnten Mondspaziergang hinter mir? Kaum, denn sogar da hätte ich etwas von der Erde mitbekommen und was sich da so in der Webentwicklung getan hat. Die Einführung von HTML 5 und CSS 3 habe ich gerade noch irgendwie aufgenommen, aber das war’s dann auch schon.
Ich spiele schon länger mit einem Projekt herum und zwar parallel in Ruby, Phyton und PHP. Das Ergebnis wird, da ich mit dem Rails-Hosting auf Heroku gewisse Probleme und mit Django auf Amazon AWS, die App Engine kommt für mich nicht mehr in Frage, weil ich nicht von Google abhängig sein möchte auf einem Webspace unter Verwendung von HTML, CSS, JS und PHP angezeigt.
In den letzten 2 Jahren – jetzt weiß ich, wo ich war – habe ich mich mit Ruby und Phyton beschäftigt, denn PHP kann ich irgendwie eh schon immer. Ich habe mich zig mal festgelegt und immer wieder von vorne begonnen und jetzt endlich einmal über das Web-Interface nachgedacht.

Es gibt nur den Anspruch, das ich möglichst einfach Text, Bild, Audio- und Videosteams ein und ausgeben und speichern. Der Rest ist mir und meinem Bot nahezu egal. Naja, barrierefrei sollte die einfache Seite auch sein. Ich überlegte, dass heute ein Großteil der Leute mit ihrem Smartphone im Internet unterwegs ist und an eine Application für Mobiles habe ich natürlich auch gedacht und ich habe auch schon einige Test-apps für Android erstellt. Allerdings benötige ich keine app und ich würde Goolge sowieso niemals in meinem Leben auch nur 1 Cent für eine app die auf einem abgewandelten, einverleibten Linux läuft abgeben, für das Google das Root-Passwort hat – niemals!
Die Benutzer sollen sich ja nur wohl damit fühlen, also könnte ich eigentlich mit HTML und CSS auskommen und die Ergebnisse meiner Anwendung über FastCGI zur Verfügung stellen, was natürlich mit einem erheblichem Overhead verbunden ist. Soll ich jetzt damit herumbasteln, oder doch so weiter machen wie in den letzten 2 Jahren und vielleicht noch auf PERL zurück greifen, dann damit würde ich mich doch wohler fühlen, falls sich in den letzen 2 Jahren nicht alles geändert hat.
titanium
Ich stieß auf den Artikel von Statt app von Kai König, nachdem ich diese Notiz benannte. Ja, PhoneGap docs oder Appcelerator Titanium muss genau das sein, was ich brauche. Schon nach dem ersten „Hello World“ in beiden Umgebungen wurde mir klar, dass ich keines benötige.
Trotzdem sah ich mir noch ein paar Vergleiche an und schnüffelte ein weinig in der jeweiligen Dokumentation herum.
Einen guten Vergleich fand ich auf Titanium versus PhoneGap (HTML5) und las auch noch einige Artikle zu Appcelerator und Phonegap, wie Erfahrungen mit Appcelerator, obwohl mir längst klar war, dass ich keines von beiden benötige. Ubuntu Platform Guide für Phonegap, mit Eclipse habe ich Erfahrung und ich weiß nicht wie viele Versionen ich am PC habe (hätte von vornherein nur Plugins installieren sollen), …. nein, das hilft mir alles nicht weiter, ich bleibe einfach bei HTML, CSS und JS und steige auf die Version HTML 5 und CSS 3 um. Allerdings gäbe es da noch Xamarin und dummer weise habe ich dann auch noch nach „Mobile Web App Frameworks“ geduckduckgot. Na toll, jetzt bin ich völlig verwirrt:
jQuery habe ich früher gern verwendet und da sehe ich jQuery Mobile jQt (die mischen da auch mit?), Sencha, Kendo UI und ionic und bin endgültig verloren – Hilfe!

Also zurück zum Anfang, was kann HTML 5 eigentlich? Capturing Audio & Video in HTML5 ist mir dazwischen gekommen. Ach ja, die HTML 5 Demos and Examples habe ich vor langer Zeit schon gesehen. Warum habe ich bloß schon damals nicht einfach auf HTML 5 umgestellt? Für meine Ansprüche ist das in Kombination mit CSS und JS völlig ausreichend. Noch dazu war ich wahrscheinlich einer der Ersten, die JS angewandt haben, allerdings machte es damals keinen Sinn, denn ein Google, Chrome, Firefox gab es nicht und im IE (glaube es war 3.0) und Netscape war JS per default deaktiviert. Kein Mensch getraute sich bei den Warnungen von Microsoft ein Javascript zu verwenden, weshalb meine damaligen JS-Anwendungen nur von ein paar verwegenen Nerds gesehen wurden. Verwendbar war es nicht, natürlich auch nicht der HttpRequest, der heute auch unter dem Begriff Ajax schon wieder zum alten Hut gehört und standardmäßig überall verwendet wird.

Was ich das noch anklickte, jetzt in einem Tab offen habe und vielleicht lesen werde:
HTML5 – Eine Alternative zu den Apps im Appstore? Das Beispiel DER SPIEGEL
HTML5 Introduction
HTML 5
Liste der HTML5-Elemente
Seltsamer weise habe ich noch gar nicht auf Wikipedia geschaut HTML 5 aber zuerst vertiefe ich mich natürlich einmal in Empfehlung von W3C
Zum Schluss fällt mir ein, dass ich mir zu HTML 5 sicher schon etwas notiert habe und ach, ja da sind ja meine alten Notizen:
ZU HTML UND CSS
WEB-IDIOKRATIE: DER HTML5 TAG
NEUE HTML UND RDFA DOKUMENTE AUF W3C (jetzt sind sie natürlich nicht mehr neu)
HTML5 WEBSOCKET WIRELESS WI-FI EMBEDDED MODULE: CONTROL HARDWARE WITH A WEB BROWSER ON ANY DEVICE – YOUTUBE
HTML5 GRAPHIK (ha, das wird mein Titelbild)
HTML5 – JETZT NEU MIT GEBREMSTEM SCHAUM

Halloween – herrlich schrecklich

(nur so ein schneller Gedanke zu Halloween Hello Teen it’s Halloween)

Halloween ist für mich das beste Zeichen einer überaus wirksamen Volksverblödung durch Massenmedien (die für mich absolut unglaublichen Filme und Serien mit Monstern, Vampiren, Zombies usw. in denen Blutbäder und abgetrennte Gliedmaßen und Köpfe den Hauptinhalt darstellen, werden ja heutzutage schon vor 20 Uhr für unsere lieben kleine Kinder das ganze Jahr hindurch als Vorbereitung gesendet) und durch die permanente, aggressiv verlangte, völlige Konsumidiotie. Kaufen, kaufen, kaufen und haben, haben, haben macht euch glücklich und wenn ihr dazu gehören wollt, in sein wollt, dann kauft, kauft, kauft und erstickt in eurem Dreck. Besoffen im topmodischen Halloweenmüll zu ersticken ist dann aber wahrscheinlich auch noch geil und halloweenig.

Author 	  Original uploader was Hrbrhauntr at en.wikipedia
Bildquelle Wikimedia,
Author: Hrbrhauntr

Unzählige labile und offensichtlich etwas zurückgebliebene Menschen tummelten sich am Prater, Schottentor, den U-Bahnen (hallo U-user: „bitte zurückbleiben“ bezieht sich auf den Abstand zur gelbe Linie, nicht auf eure geistige Entwicklung) und in der ganzen Stadt. Ekelhaft, dekadent, pervers-sexistisch verkleidete und teilweise mit Gesichtsmaske (also auch mit Überwachungkameras nicht identifizierbar; ganz korrekt adjustiert für Einbrüche, Überfälle, Vandalenakte usw…) mit aufgeschminktem Blut, das ihnen aus Augen, Mund, Ohren und Nase rinnt; die Vamp- und Zombiegirlies im super kurzen, zu der Jahreszeit auch eierstockentzündungsfördernden Mini, Netzstrümpfen, frisch genietet und gepierct … viele erwecken bei mir einfach den Eindruck, als würden die paar Gramm Hirn nicht im liquor cerebrospinalis schwimmen, sondern im Alkohol.


Bildquelle Wikimedia, Author: Nesjrien

Friedhöfe verwüstet, Gräber geschändet – die Zeitungen, Betroffene und auch die wiffe Polizei fragen sich: „Wer tut den nur so etwas?“

Naja, ich weiß nur, dass Halloween seit Jahren bei uns immer beliebter wird und dazu musste der Brauch des Allerheiligenabends (All Hallows’ Even) zuerst einmal unbenannt werden, wie es bei jedem Produkt, dass man gut verkaufen will gemacht wird, denn einen Allerheiligenabend feiert doch kein moderner Vamp-Zombie-Todes-Anbeter-Teufels-Verehrer, dem das Blut und Gehirn aus den Sinnesorganen läuft. Ist ja nur Schminke, ihr echtes Gehirn könnte vermutlich ohnehin nicht auslaufen, sondern höchstens Tröpfchen bilden.
Dann muss der Brauch entweder aus Irland oder aus Festlandeuropa, speziell aus der Region zwischen Ostfrankreich und Österreich (siehe Kelten und Hallstatt-Kultur; – und ob ihr es glaubt oder nicht, meine lieben Halloweenfreaks: „Hallstatt liegt in Österreich“!) in die USA exportiert werden, denn dort wurde die eigene Kultur, also die der Indianer ja vernichtet (Genozid).
Dann wird eine Marketing-Strategie ausgearbeitet und die Welt mit Dreck überschwemmt, den keiner brauchen würde, wenn er uns nicht von den Massenmedien eingeredet werden würde. Ja, wir Konsumidioten importieren dann das moderne, geile Halloween mit den ganzen drum herum und kommen uns dabei auch noch unheimlich originell, „in“ und gut vor.

Nun, gestern waren sie wieder einmal voll „in“, unsere Jugendlichen und Junggebliebenen. Seht sie euch nächstes Jahr doch einmal genau an, damit ihr wisst, welche armen, traurigen Gestalten aus uns geworden sind, oder schaut euch einfach in den Spiegel.

So nebenbei bemerkt, gleichzeitig will man Krampus und Perchten verbieten, weil zu gefährlich, unanständig und was weiß ich noch alles. Ich vermute fast, weil eben österreichisch und kein Verkaufsgag aus Amerika.

Ach ist das herrlich, wenn Blut spritzt und Leichenteile durch die Gegend fliegen – Happy Halloween, viel Spaß!

Für Alkoholiker mag Halloween vielleicht eine gute Gelegenheit sein und vor allem auch ein Zeichen, dass es nicht mehr lang dauert, bis zum großen Wohltätigkeitssaufen am Weihnachtsmarkt. Darauf freut sich ja wirklich schon jeder, wenn er mit einem Vollrausch etwas gutes tun kann, weil der Erlös den Bedürftigen gespendet wird. Ob die Bedürftigen vielleicht in ihre miese Lage kamen, weil die Eltern Alkoholiker waren kann hier sicher nicht erörtert werden, aber denkbar wäre es.

Weblinks:
Meidlinger Friedhof erneut schwer verwüstet
Halloween: Bei Vandalenakten nicht wegschauen
Halloween
Meidlinger Friedhof erneut schwer verwüstet
Kelten
„Wer macht sowas?“: Vandalen verwüsten Gräber auf dem Telgter Friedhof
Ich bin bekennender Halloween-Fan! Seite mit besonders interssantem Impressum (Seite erstellt mit Jimdo)

Hardwareprobleme im Himmel?

Lena Headey

Bildquelle

Ich meine jetzt nicht die Flugzeuge wegen der Aschewolke, sondern ich schmunzle gerade über die Aussage der KI John Henry in Terminator: The Sarah Connor Chronicles die ich auf kino.to gesehen habe. Eine amüsante Serie mit guten Schauspielern. Nicht nur die bildhübsche Lena Headey gefiel mir als Sahra Connor, sondern auch Summer Glau – die hätte ich ja nur zu gerne als Haushaltshilferoboter – 😉 , Thomas Dekker, Richard T. Jones, Brian Austin Green überzeugten mich. Die Aussagen von John Henry und die Unterhaltungen mit Savannah Weaver, die ihre Rolle ausgezeichnet spielt,

fand ich besonders amüsant und witzig, wenn er z.B. feststellt, dass es bei den vielen heimatlosen Seelen all der gestorbenen Menschen womöglich zu Hardwareproblemen im Himmel kommen könnte. Oder wenn er „Gott“ ausrichten lässt, das er bei der Erschaffung der Menschen mehr Kugelgelenke hätte verwenden sollen, da die Schaniergelenke zu wenig Bewegungsfreiheit bieten, natürlich im bescheidenen, monotonen Tonfall einer KI. LOL
Frau Weaver meint zu John Henry bezüglich der Kain und Abel Geschichte, es sei möglich, dass er in dieser Geschichte die Rolle von Gott spielt, das erinnert mich an mein Die dritte Generation von Gott und meine früheren Gedanken zu Bewusstsein.

Umfrage zu Kunstfleisch

Es interessiert mich wie andere Menschen die Entwicklung bezüglich Kunstfleisch sehen und ob das Plugin für Umfragen eigentlich noch funktioniert, da ich es sehr lange nicht nutze.

Hier einige Infos zu Kunstfleisch:

Ich selbst habe dazu noch keine ausgereifte Meinung, da ich vorerst noch weitere Informationen zu diesem Thema benötige, aber grundsätzlich sehe ich diese Entwicklung eher positiv.

Wie sehen Sie die Entwicklung bezüglich Kunstfleisch?

  • positiv – sollte gefördert werden (67%, 4 Votes)
  • negativ – sollte verboten werden (33%, 2 Votes)
  • etwas anderes – siehe Kommentar (0%, 0 Votes)

Total Voters: 6

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