Am 20. Februar notierte ich mir Februar 2024 versus 2026 – das Schneechaos ist da und rechnete damit, dass ich meine Pelargonien heuer erst im März oder April hinaus geben kann.
Doch da habe ich mich geirrt, denn der Schnee und Frost war schnell wieder weg und ein herrliches Frühlingswetter setze ein. Nach langer Zeit ohne Sonne mit Nebel, Schnee Kälte endlich Sonne. Da die Vorhersage mindestens 14 Tage lang keinen Frost keinen starken Wind und viel Sonne versprach, konnte ich die Geranien wieder am letzten Februartag hinaus stellen.
Werde mir jetzt jedes Jahr notieren, wann ich meine Blumen hinausstellen kann.
So wie es jetzt aussieht, werde ich sie auch schon draußen lassen können, da sie sich gut entwickeln und abgehärtet halten sie schon ein zwei Grad Minus aus. Wird es noch kälter, muss ich sie wieder für kurze Zeit herein nehmen.
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Februar 2024 versus 2026 – das Schneechaos ist da
Der Frühling ist da – Urlaub auf Balkonien schrieb ich 2014 um diese Jahreszeit.
Heute höre ich gerade Nachrichten vom Schneechaos in Wien und poste dazu eine prachtvolle Winterlandschaft von meinem Balkon aus gesehen:
Der Winter verabschiedet sich, hoffe ich zumindest, mit einem kräftigen Tusch und zeigt sich noch einmal prächtig und kalt mit viel Schnee. Dieser Winter war so gar nicht nach meinem Geschmack. Seit Dezember immer Nebel, Kälte, Eis und keine Sonne.
Aber das ist auch das Faszinierende an den Jahreszeiten und am Wetter, dass es abwechslungsreich und immer gut für Überraschungen ist und man sich immer freuen kann. Ist es nebelig und kalt, kann ich mich auf die Sonne freuen. Regnet es, freue ich mich darüber, dass die Pflanzen gut versorgt werden und ist es heiß und sonnig, genieße ich es einfach.
Statt app? – Hilfe ich bin verloren!
Wo war ich die letzten 2 Jahre? Habe ich einen ausgedehnten Mondspaziergang hinter mir? Kaum, denn sogar da hätte ich etwas von der Erde mitbekommen und was sich da so in der Webentwicklung getan hat. Die Einführung von HTML 5 und CSS 3 habe ich gerade noch irgendwie aufgenommen, aber das war’s dann auch schon.
Ich spiele schon länger mit einem Projekt herum und zwar parallel in Ruby, Phyton und PHP. Das Ergebnis wird, da ich mit dem Rails-Hosting auf Heroku gewisse Probleme und mit Django auf Amazon AWS, die App Engine kommt für mich nicht mehr in Frage, weil ich nicht von Google abhängig sein möchte auf einem Webspace unter Verwendung von HTML, CSS, JS und PHP angezeigt.
In den letzten 2 Jahren – jetzt weiß ich, wo ich war – habe ich mich mit Ruby und Phyton beschäftigt, denn PHP kann ich irgendwie eh schon immer. Ich habe mich zig mal festgelegt und immer wieder von vorne begonnen und jetzt endlich einmal über das Web-Interface nachgedacht.
Es gibt nur den Anspruch, das ich möglichst einfach Text, Bild, Audio- und Videosteams ein und ausgeben und speichern. Der Rest ist mir und meinem Bot nahezu egal. Naja, barrierefrei sollte die einfache Seite auch sein. Ich überlegte, dass heute ein Großteil der Leute mit ihrem Smartphone im Internet unterwegs ist und an eine Application für Mobiles habe ich natürlich auch gedacht und ich habe auch schon einige Test-apps für Android erstellt. Allerdings benötige ich keine app und ich würde Goolge sowieso niemals in meinem Leben auch nur 1 Cent für eine app die auf einem abgewandelten, einverleibten Linux läuft abgeben, für das Google das Root-Passwort hat – niemals!
Die Benutzer sollen sich ja nur wohl damit fühlen, also könnte ich eigentlich mit HTML und CSS auskommen und die Ergebnisse meiner Anwendung über FastCGI zur Verfügung stellen, was natürlich mit einem erheblichem Overhead verbunden ist. Soll ich jetzt damit herumbasteln, oder doch so weiter machen wie in den letzten 2 Jahren und vielleicht noch auf PERL zurück greifen, dann damit würde ich mich doch wohler fühlen, falls sich in den letzen 2 Jahren nicht alles geändert hat.

Ich stieß auf den Artikel von Statt app von Kai König, nachdem ich diese Notiz benannte. Ja, PhoneGap docs oder Appcelerator Titanium muss genau das sein, was ich brauche. Schon nach dem ersten „Hello World“ in beiden Umgebungen wurde mir klar, dass ich keines benötige.
Trotzdem sah ich mir noch ein paar Vergleiche an und schnüffelte ein weinig in der jeweiligen Dokumentation herum.
Einen guten Vergleich fand ich auf Titanium versus PhoneGap (HTML5) und las auch noch einige Artikle zu Appcelerator und Phonegap, wie Erfahrungen mit Appcelerator, obwohl mir längst klar war, dass ich keines von beiden benötige. Ubuntu Platform Guide für Phonegap, mit Eclipse habe ich Erfahrung und ich weiß nicht wie viele Versionen ich am PC habe (hätte von vornherein nur Plugins installieren sollen), …. nein, das hilft mir alles nicht weiter, ich bleibe einfach bei HTML, CSS und JS und steige auf die Version HTML 5 und CSS 3 um. Allerdings gäbe es da noch Xamarin und dummer weise habe ich dann auch noch nach „Mobile Web App Frameworks“ geduckduckgot. Na toll, jetzt bin ich völlig verwirrt:
jQuery habe ich früher gern verwendet und da sehe ich jQuery Mobile jQt (die mischen da auch mit?), Sencha, Kendo UI und ionic und bin endgültig verloren – Hilfe!
Also zurück zum Anfang, was kann HTML 5 eigentlich? Capturing Audio & Video in HTML5 ist mir dazwischen gekommen. Ach ja, die HTML 5 Demos and Examples habe ich vor langer Zeit schon gesehen. Warum habe ich bloß schon damals nicht einfach auf HTML 5 umgestellt? Für meine Ansprüche ist das in Kombination mit CSS und JS völlig ausreichend. Noch dazu war ich wahrscheinlich einer der Ersten, die JS angewandt haben, allerdings machte es damals keinen Sinn, denn ein Google, Chrome, Firefox gab es nicht und im IE (glaube es war 3.0) und Netscape war JS per default deaktiviert. Kein Mensch getraute sich bei den Warnungen von Microsoft ein Javascript zu verwenden, weshalb meine damaligen JS-Anwendungen nur von ein paar verwegenen Nerds gesehen wurden. Verwendbar war es nicht, natürlich auch nicht der HttpRequest, der heute auch unter dem Begriff Ajax schon wieder zum alten Hut gehört und standardmäßig überall verwendet wird.
Was ich das noch anklickte, jetzt in einem Tab offen habe und vielleicht lesen werde:
HTML5 – Eine Alternative zu den Apps im Appstore? Das Beispiel DER SPIEGEL
HTML5 Introduction
HTML 5
Liste der HTML5-Elemente
Seltsamer weise habe ich noch gar nicht auf Wikipedia geschaut HTML 5 aber zuerst vertiefe ich mich natürlich einmal in Empfehlung von W3C
Zum Schluss fällt mir ein, dass ich mir zu HTML 5 sicher schon etwas notiert habe und ach, ja da sind ja meine alten Notizen:
ZU HTML UND CSS
WEB-IDIOKRATIE: DER HTML5 TAG
NEUE HTML UND RDFA DOKUMENTE AUF W3C (jetzt sind sie natürlich nicht mehr neu)
HTML5 WEBSOCKET WIRELESS WI-FI EMBEDDED MODULE: CONTROL HARDWARE WITH A WEB BROWSER ON ANY DEVICE – YOUTUBE
HTML5 GRAPHIK (ha, das wird mein Titelbild)
HTML5 – JETZT NEU MIT GEBREMSTEM SCHAUM
Achtung, Essen und Trinken kann tödlich sein!
Die WHO hat zweifellos recht mit der Feststellung, dass die Ernährungssituation weltweit absolut nicht zufriedenstellend ist. Die einen fressen und die anderen hungern sich zu Tode. Siehe dazu auch die Publikation der WHO: Ernährung und Gesundheit in Europa: eine neue Grundlage zum Handeln – Zusammenfassung.
Aber die Art und Weise, wie das Thema behandelt wird, finde ich einfach grotesk. Ungesunde Ernährung noch gefährlicher als Rauchen titelt das Handelsblatt. Gut, was bedeutet das? Kommen nun endlich die abschreckenden Pickerl auf den Big Mac und Co? Hätte da schon ein paar gute Ideen und wie ist es mit passiv Essen und Trinken? Oder will ein gesunder, normaler Mensch behaupten, dass der scheußliche, bestialische Gestank der Energy Drinks und des verbrannten Öls der Friteusen keine Belästigung und Gesundheitsgefährdung ist?
Wir brauchen Nicht-Esser und Nicht-Trinker-Lokale, wo wir ungestört und ungefährdet Zigaretten rauchen können! Oder zumindest baulich abgetrennte Räumlichkeiten für die Fresser und Säufer – mit Geruchs- und Sichtschutz bitte, denn ich will diese gefährlichen Fressorgien nicht einmal sehen.
Natürlich spielt es keine Rolle, dass ich seit 40 Jahren starker Raucher bin und als Allesfresser gerade die Blechdosen nicht auch noch verschlucke, aber sonst keine Rücksicht auf „gesund“ nehmen kann. Vor allem, weil sowieso alles gefährlich und giftig ist. Gerade unlängst erfuhr ich, dass Kamillen- und Kreutertee krebserregend ist. Klar einzelne Individuen zählen nicht, sagen da die akademischen Gscheitis dazu, obwohl sich sogar die ganze Menschheit, aus einzelnen Individuen besteht und ich sicher nicht der einzige Raucher bin, der es einige Zeit lang überlebt hat.
Auch wenn es grundsätzlich natürlich wichtig wäre, auf die Ernährung zu achten und sie so zu verteilen, dass sich die einen nicht zu Tode fressen können, während sich die anderen zu Tode hungern, so ist die Art und Weise, wie man die Bevölkerung darüber informiert eine Katastrophe. Und nun werden schon wieder neue Forderungen, Regelungen, Vorschriften und Gesetze gefordert. Was will man damit erreichen?
Da kann man nur mehr zynisch sein und daher fordere ich Ess- und Trink-Verbot in der Öffentlichkeit. Nicht-Esser- und Nicht-Trinker-Lokale und abschreckende Bilder auf allen Nahrungsmitteln und Getränken sowie eine aufgedruckte Warnung. Natürlich auch ein sofortiges totales Werbeverbot für Nahrungsmittel und Getränke. Wenn die Kinder das im TV und am Weg zur Schule am Plakat sehen, dann ist es ja klar, dass sie es wollen. Verbietet unbedingt sofort die Werbung, bitte! Und dann verbietet euch am besten selbst, denn sonst bleibt eh nichts mehr zu verbieten übrig.
Auf Lebensmittel hätte ich bei der nächsten Warnung nicht gedacht, denn immerhin sterben die meisten Menschen im Straßenverkehr, aber die Autos sind noch immer ohne Pickerl und Werbung darf man für diese Todeslenkkutschen auch machen. Wie gesund erst die Abgase sind, kann man leicht feststellen, indem man sich bei laufendem Motor mit dem Auto in einer Garage einschließt. Ach, wie verkehrt ist doch unsere Welt, in der das neue Modewort der Seelenklempner und Psychoheinis shitstorming ist.
Weil ich gerade dabei bin, empfehle ich viel mehr Umweltkonferenzen, zu denen die Teilnehmer aus aller Welt anfliegen, um das Bild in Schilda abzurunden. Naja, Videokonferenzen kann man vermutlich nicht als Spesen absetzten und man käme auch nicht in der Welt herum, was für so wichtige Umweltschützer aber schon unabdingbar ist – ich verstehe.
Ja und wie immer, beende ich so einen Artikel mit meinem Spruch: „Achtung, Leben kann nicht tödlich sein, sondern Leben ist immer tödlich“! Sollten wir davor nicht warnen und es eventuell gleich verbieten?
Mahlzeit, Prost und guten Flug,
Helmeloh
Ich habe damit (zuviel ungesund Essen) aber kein Problem, denn unlängst hat mir ein Freund seine neue App gezeigt, die nach Eingabe der vorhandenen Vorräten an Lebensmittel Vorschläge abgibt, was man daraus kochen könnte. Ich habe meine Vorräte eingegeben und die Empfehlung der App lautete: „mach Yoga“.
Zu gesunde Ernährung siehe auch auf gesunde Ernährung.
Buchbesprechungsnotiz: Forschungsmethoden der Psychologie
Ich halte dieses Buch „Forschungsmethoden der Psychologie, von Karl-Heinz Renner, Timo Heydasch und Gerhard Ströhnlein“ für eine ausgezeichnet gelungene Einführung in die Methoden empirischer Wissenschaften, die besonders für Menschen wie mich, die aus ganz anderen Bereichen kommen (ich habe mich bisher hauptsächlich mit Medizin bzw. Humanbiologie und Informatik bzw. Programmieren beschäftigt) geeignet ist, um einen ersten Ein- und Überblick zu bekommen. Es ist gut lesbar und zeichnet sich durch ein klares Konzept aus. Ich glaube, was die Autoren vermitteln wollen, kann leicht und schnell verstanden werden. Ich finde es bemerkenswert, dass der Autor völlig ohne die Begriffe „De- und Induktion“ auskommt und Falsifikation“ nur kurz erwähnt wird. Der Schreibstil gefällt mir persönlich weniger, aber das ist Geschmackssache. Wörter wie „Zitationen“, deren erste Bedeutung veraltet ist oder „item“ statt „Punkt“, gefallen mir einfach nicht und Denglisch bzw. Germnish mag ich ja überhaupt nicht, obwohl ich diesen Modetrend längst akzeptiert habe. Es mag Vorteile haben und es ist in vielen Sprachkulturen bereits üblich. Vielleicht kommt in absehbarer Zeit dadurch eine internationales Sprachgemisch heraus, dass jeder versteht, ohne eine Fremdsprache lernen zu müssen. Mir gefällt es auch in der Fachliteratur nicht, aber das ist eine rein persönliche Vorliebe. Würde Goethe oder Schiller heute seine Werke unverändert veröffentlichen, dann gefiel mir ihr Deutsch übrigens auch nicht. Ich werde hier das Inhaltsverzeichnis zitieren und ein wenig auf die Kapitel 1, 2, 4, 5 und 6 eingehen und mir zu den übrigen Kapitel nur ein paar Stichworte notieren.
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