Archiv der Kategorie: Diverses

Emazipation und Gleichberechtigung in Österreich

Der Kampf um Gleichberechtigung in Österreich ist eine unbefriedigende Farce.
Ich fordere,

  1. dass die Frauen endlich der Wehpflich nachkommen müssen
  2. dass Männer in Zwangskarenz gehen müssen
  3. X „geschlechtsneutral“ eingeführt wird

ad 1) Wenn sich Frauen schon manipulieren, hintergehen und betrügen lassen, dann sollen sie auch die Konsequenzen tragen und endlich der Wehrpflicht, für die sie gestimmt haben nachkommen. Dies sollte auch für MinisterInnen und BundeshymnenverpfuscherInnen gültig sein. Wenn wir schon eine Wehrpflicht haben, dann sollten ihr alle ÖsterreicherInnen nachkommen müssen und solange sie noch nicht in Pension sind auch rückwirkend alle Frauen. Wer nicht tauglich ist, oder den Dienst an der Waffe verweigert, sollte Zivieldienst leisten müssen. Die aktuelle Handhabe ist eine Schande. Die Gleichberechtigung wird weiter mit Füßen getreten. Ich würde die Republick am liebsten wegen Ungleichbehandlung verklagen, da ich der Wehrpflicht nachkommen musste.

ad 2) Es macht null Sinn, wenn die Männer einen Anspruch auf Karenz haben, aber bei Inanspruchnahme indirekt deshalb den Job verlieren. Ebenso macht es keinen Sinn, wenn die Frau bei gleichem Job weniger verdient, weil sie ja eine Frau ist und daher der Mann wieder nicht in Karenz geht. Damit bleibt alles „wie gehabt“ und der Mann bei seinem Job, ohne eine realistische Chance sich gleichberechtigt um das Kind kümmern zu können.

ad 3) Es ist völlig uneinsichtig, wozu emanzipierte Menschen permanent in die Manderl-Weiberl-Falle gelockt werden und sich ständig als etwas deklarieren müssen, was sie nicht wollen. Sämtliche Dokumente und Identitätsnachweise sollten daher dringend um das Feld „x“ für geschlechtsneutral erweitert werden. Intersexuelle, Transsexuelle usw. haben dann zwar noch immer keine optimale Auswahl, aber geschlechtsneutral kann mit „Geschlecht unberstimmt“ besetzt sein, weshalb es mir als akzeptabel erscheint.

Dieser Artikel wurde nicht der Kategorie „Dadaichmuss“ zugeordnet, sondern hier äußerte ich meine Meinung.

Weblinks:
Männlich, weiblich, unbestimmt
Australien erkennt „geschlechtsneutrale“ Menschen an Finde ich schon alleine deshalb interessant, weil Giuseppe Nardi von der katholischen Info extra darauf hin weist, dass es sich um keinen Aprilscherz handelt.
Hier geht es um die Geschlechtsidentität “neutrois”.
Geschlechtsidentität


Tagebuchartige Anmerkung, die nicht zum Thema gehört:
Langsam werde ich es mir auf dem Balkon gemütlich machen, denn die Lautspecher bringen schon meine Fenster zum Zittern, obwohl eine meiner Lieblinsgsbands erst um 20:15 auftreten werden.
Zeitplan für „Krieau Rocks 2014“:
15:30 Uhr: Einlass
16:30 Uhr: KVELERTAK
17:20 Uhr: CHILDREN OF BODOM
18:30 Uhr: ALICE IN CHAINS
20:25 METALLICA
Ja, und dann höre ich bestimmt mit Vergnügen eine gute Auswahl, denn eine schlechte gibt es nicht, bei Metallica. Ich gehe schon lange nicht mehr zu Konzerten (viel zu viele Leute), aber wenn ich eines besuchen würde, dann dieses, könnte ich es nicht von meinem Balkon aus mithören (die Bühne sehe ich leider nicht).


Weblinks:
Metallica By Request: Diese Songs spielen Metallica in Wien
KRIEAU ROCKS 2014 – METALLICA BY REQUEST + SPECIAL GUESTS
Metallica live in Wien: Konzert am 9. Juli in der Krieau
https://www.metallica.com/

Trari trara die Post 2.0 megalight ist da


Ich finde es erstaunlich, wie schnell und vor allem, wie weit, ein Betrieb „gesund schrumpfen“ kann.
Meist bekomme ich inzwischen meine Packerl ohnehin von irgend einem Paketdienst, aber heute bekam ich wieder einmal etwas per Post. Ich war zwar Zuhause, trotzdem fand ich einen Abholschein im Briefkasten. Die nächste Poststelle war bis vor kurzem in einem Copyshop untergebracht. Als ich dort hin kam, sagte man mir, dass die Post jetzt draußen auf der Wiese im Mietcontainer sei. Ich bin vorhin vorbei gegangen, sah aber das Zeichen der Post nicht, da ich die Baracke zu einer Baustelle gehörig dachte.

Vor 20 bis 30 Jahren gab es in fast jeder kleinen Ortschaft eine Post und einen Briefträger. Im der Stadt waren die zahlreichen Filialen in schönen Gebäuden untergebracht. Heute fand ich eine Filiale in einem Mietcontainer. Schlimmer kann es für die Post nicht mehr werden. Oder doch? Bekomme ich mein nächstes Packerl an einer gekennzeichneter Stelle unter einer Brücke?

Ja die goldene Zeit der Post ist vorbei und von solchen Kutschen können sie heute nur mehr träumen.

Ach, was heißt da die goldene Zeit, sogar die gelbe Zeit ist vorbei, denn wie man am Mietcontainer der Post sieht, konnten sie sich nicht einmal mehr eine gelbe Farbe oder Folie leisten. Nur ein kleines Logo, das muss in Zeiten wie diesen eben reichen. Arme, arme Post!

Absolutely Freud Musikerziehung

Musikerziehung Syntipop.
Im Sumpf (21-23) mit Fritz Ostermayer und Thomas Edlinger, gehört auf FM4.

Der Mittschnitt eines Gesprächs zum Thema Sigmund Freud, die Psychoanalyse, das Unbewusste und wie diese Dreifaltigkeit Eingang in die Popmusik gefunden und diese seit den 60ern auch grundlegend verändert hat. Und: Was zum Teufel ist denn der „dritte Körper“? Und: Wieso verändern sich unsere Gene beim Hören von geilen Popsongs? Und: Warum schreit denn der John Lennon wie am Spieß? Fragen über Fragen.
Hier kann man die Sendung nachhören fm4_musikerziehung_081122_21424
Auf der Bühne des Brut-Theaters im Wiener Konzerthaus: Klaus Theweleit (Soziologe, Autor, Professor, Musiker etc. etc.) und Fritz Ostermayer (Fan von Theweleit).

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absolute(ly) Sigmund Freud – Songbook
ein SPECIAL von Klaus Theweleit
Ein Sonderband zu Freud in Pop und Popkultur

absolute(ly) Sigmund Freud ist das Buch zum 150. Geburtstag des Erfinders der modernen Seele, des Ödipus-Komplexes, des Penisneids und der Psychoanalyse.

Freud wird gespiegelt in Songtexten von Jimi Hendrix, Ray Charles, Madonna, Harry Belafonte, Alanis Morissette, Green Day, den Beatles und vielen anderen. Klaus Theweleit schreibt in absolute(ly) Sigmund Freud über Freuds Erfindungen und Überwindungen im Spiegel ihrer (post)modernen Gegenentwürfe und über andere Reisen ins Ich und ins Es.

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Podcast FM4 Im Sumpf
Die Sendung für die Modernisierungsgewinnler with Attitude steht seit Neustem unter dem Bann der forcierten Fortschrittsgläubigkeit. Die zwei Hasardeure Edlinger & Ostermayer 2.0 wissen zwar selbst nicht, wie das geht, senden aber seit dem neuesten (also diesem) Jahrhundert ohne Antenne und Uhrzeit. Und so gibt es jeweils am Montag einen Happen aus der sonntäglichen Sendung, aus rechtlichen Gründen leider musikfrei. Wenn alles so klappt, wie es die gütigen Herrscherinnen über das Netz hier bei FM4 prophezeien, kommt der Sumpf-Podcast also pünktlich wie die Mittagsglocken um 12 Uhr jeden Montag auf den Desk. In diesem Sinn: Mahlzeit!

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Die größte Stadt der Welt – Chongqing (Chóngqìng Shì, 重庆市)

In der Liste der größten Metropolregionen der Welt wird sie zwar nicht einmal erwähnt und auch in der Liste der Millionenstädte wird nur erwähnt, dass von Chongqing nur das Kerngebiet gerechnet wird. Ich finde das recht willkürlich und eigenartig, denn eigentlich müsste doch das Verwaltungsgebiet gerechnet werden und nicht irgend ein Kerngebiet. Da könnten wir in Wien, in der Liste auf Rang 255, ja auch alles außerhalb vom Gürtel weglassen. Allerdings möchte ich auch erwähnen, dass Tokyo als Stadt „nur“ 9,5 Millionen Einwohner hat, aber die Metropolregion Tokio zu der auch die Vororte zählen, beheimatet über 38 Millionen Menschen.
Wie dem auch sei, hier die Basisdaten von  Chongqing als Zitat aus der Wikipedia:

Koordinaten 29° 33′ N106° 34′ OKoordinaten: 29° 33′ N106° 34′ O |  | 

Lage von Chongqing in China
Basisdaten
Staat Volksrepublik China
Region Südwestchina
Regierungsunmittelbare Stadt Chongqing
Status Regierungsunmittelbare Stadt
Gliederung 26 Stadtbezirke, 8 Kreise, 4 Autonome Kreise
557 Großgemeinden, 272 Gemeinden, 160 Straßenviertel, 14 Nationalitätengemeinden
Höhe 243 m
Fläche 82.403 km² (26.)
Einwohner 28.846.170 (2010) (20.)
Dichte 350,1 Ew./km²
Postleitzahl 400000–409900
Zeitzone China Standard Time (CST)
UTC+8
Website www.cq.gov.cn

Ausschlaggebend für die rasant wachsende Stadt war jedenfalls der Bau der weltgrößten Talsperre, der 1993 begonnen wurde. Mit dem Pegel des Jangtse stieg auch Chongqing auf und wurde zum Wirtschaftszentrum des chinesischen Hinterlands. Wanderarbeiter und Leute vom Land strömten zu Hunderttausenden in die Stadt.
In einem Artikel im Tagesspiegel „Die größte Stadt der Welt“ las ich eine recht treffende Zusammenfassung:

Chongqing ist theoretisch die größte Stadt der Welt – und definitiv die größte Stadt, von der die Welt nie gehört hat.

Ach ja, dort liest man auch, dass Chongqing so groß ist wie Österreich, was man aber auch an den Basisdaten oben sieht und aus folgendem Video hervorgeht:


Bildquelle: Beitragsbild von Oliver Ren – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12786399

Speicherung von Kreditkartendaten der Gäste im Hotel

Zuerst einmal eine Orientierungshilfe, die zwar für Rheinland-Pfalz herausgegeben wurde, aber leicht auf andere Gebiete und auch auf Österreich übertragen werden kann.

[pdfjs-viewer url=“https%3A%2F%2Fnotizblog.digital%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F12%2FDatenschutz_Hotel.pdf“ viewer_width=100% viewer_height=800px fullscreen=true download=true print=true]

Hervorheben und zitieren möchte ich aus dem PDF:

Zur Gewährleistung der hier angesprochenen Datensicherheit verpflichtet § 9 BDSG
den Hotelier, alle „technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen“, die
erforderlich sind, um die rechtmäßige Nutzung der Daten zu gewährleisten.
Dazu muss er
1. Unbefugten den Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen verwehren (Zutrittskontrolle),
2. verhindern, dass Datenverarbeitungssysteme von Unbefugten genutzt werden
können (Zugangskontrolle),
3. gewährleisten, dass die zur Nutzung Berechtigten ausschließlich auf die ihrer
Zugriffsberechtigung unterliegenden Daten zugreifen können (Zugriffskontrolle),
4. gewährleisten, dass nachträglich überprüft und festgestellt werden kann, ob und
von wem personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssysteme eingegeben,
verändert oder entfernt worden sind (Eingabekontrolle),
5. gewährleisten, dass überprüft und festgestellt werden kann, an welche Stellen
eine Übermittlung personenbezogener Daten erfolgt (Weitergabekontrolle),
6. gewährleisten, dass personenbezogene Daten, die im Auftrag verarbeitet werden,
nur entsprechend den Weisungen des Auftraggebers verarbeitet werden können
(Auftragskontrolle),
7. gewährleisten, dass personenbezogene Daten gegen zufällige Zerstörung oder
Verlust geschützt sind (Verfügbarkeitskontrolle) und
8. gewährleisten, dass zu unterschiedlichen Zwecken erhobene Daten getrennt
verarbeitet werden (Trennungsprinzip).
Dabei hat er insbesondere die dem Stand der Technik entsprechenden
Verschlüsselungsverfahren einzusetzen.
Diese Grundsätze der Datensicherheit gelten nicht nur für die Computer des
Hotelbetriebs selbst, sondern auch dann, wenn der Hotelier seinen Hotelgästen die
Nutzung von WLAN ermöglicht.
Kommt es trotzdem zu Datendiebstahl oder Datenverlusten, so ist der Hotelier
verpflichtet, den hiervon Betroffenen, also insbesondere den Hotelgästen, diese
„Datenpanne“ anzuzeigen und Maßnahmen zu treffen, den hierdurch drohenden
Schaden zu begrenzen; eine solche Anzeige ist auch der DatenschutzAufsichtsbehörde
gegenüber abzugeben (§ 42a BDSG).

Ist es wirklich so einfach? Speicherung von Kreditkartendaten der Gäste im Hotel weiterlesen