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人 – rén – Mensch


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Quelle der Audiodatei: Leo

Bedeutung:
Person; Mensch; Kerl fig. auch Mund und Seele

Anmerkung:
leicht zu verwechseln mit 入 rù – herein, hinein;
wenn es als linker Teil eines zusammengesetzten Wortes fungiert, wird es gestaucht, wie bei 他 – er

Weblinks und Quellen:
Learning Chinese Characters, Volume 1: HSK level A: A Revolutionary New Way to Learn and Remember the 800 Most Basic Chinese Characters
Das neue praktische Chinesischlehrbuch von Liu Xun
Chinesische Lernkarten
Chinesische Elementarzeichen 1
dict.cc
Hatschek
Deutsch-Chinesisch

Computer gegen Mensch

ist ja nichts neues, oder wollen Sie behaupten, dass Sie das noch nicht selbst unzählige male erlebt hätten? Der macht doch nie was man will und reagiert, je nach Software, immer logisch richtig. Gegen den Computer anzutreten wäre in unzähliger Hinsicht recht langweilig:
Versuchen sie einmal ein Terabyte Text ( ca. 1 000 000 dicke Bücher) so schnell abzuschreiben wie es ein alter Heim-Computer kann. Befragen Sie dazu auch Guttenberg, ja ich meine nicht den Johannes mit einem „t“, das war also kein Typo, sondern den Karl-Theodor. Die Hannoversche Allgemeine schreibt dazu:

Guttenberg erwägt seinen Rücktritt:
Die Affäre um seine stellenweise von anderen Autoren abgeschriebene Doktorarbeit hat Karl-Theodor zu Guttenberg in nie da gewesene Turbulenzen gebracht: In der Nacht zum Freitag wurde in Regierungskreisen in Berlin ein Rücktritt des Bundesverteidigungsministers nicht mehr ausgeschlossen. Nur ein extrem kleiner Kreis schien am Abend überhaupt noch Zugang zu dem Minister zu finden. …

Ach du meine Güte, was die Leute schon wieder für ein Tamtam (Tamtam steht hier natürlich umgangssprachlich für „unnötigere Aufwand“ und nicht für ein großes Chau Gong) daraus machen. Foren haben sie gegründet und Internetgemeinschaften durchsuchen die Doktorarbneit nach weiteren Zitatfehler, oder Contentclau, wie die Blogger so dümmlich dazu sagen. Habe die nichts besseres zu tun? Zum Beispiel nach anderen unsauberen Doktorarbeiten, Dissertationen usw. ausschau zu halten. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass Guttenberg der einzige ist, der abgeschrieben und/oder falsch zitiert hat. Vielleicht hat er den Inhalt auch überhaupt gestohlen, ich habe mich nicht näher informiert, weil es mich ehrlich gesagt nicht interessiert.

Also im Kopieren, Abschreiben, Vervielfachen und ganz allgemein im Bearbeiten von Text, Bild und Ton hat der Mensch keinen Funken einer Chance gegen den Computer, das ist wohl nicht zu bestreiten.
Wie sieht es mit Berechnen aus? Sind Sie mit allen Rechnungsarten vertraut und wie lange brauchen Sie für eine simple Integralrechnung? Der Computer hat das Ergebnis schon bevor sie den ersten Rechenschritt aufgeschrieben haben.
Im Schach gewinnen sie, in der Steuerung von Flugzeugen gewinnen sie in den Computerspielen gewinnen sie und nun gewinnen sie auch noch bei Jopardy, eines der beliebtesten Frage-und-Antwort-Spiele und gleichzeitig eine der beliebtesten Shows im US-Fernsehen. Angeblich war es auch in Europa schon erfolgreich.

Was bleibt uns also übrig, wir haben gar keine andere Wahl und dürfen nicht gegen ihn antretet, sondern wir müssen uns mit ihm verbünden. Dieses Bündnis sieht inzwischen oft schon so aus, dass er (der Computer) zwar uns ausschalten kann (z.B. durch einen Programmfehler bei einer Ampelregelung, Flugzeugsteuerung, Lebenserhaltende Maschine um nur ein paar Beispiele zu nennen), wir ihn aber nicht, da sonst alles zusammenbrechen würde und das totale Chaos über unsere hochtechnische Welt hereinbrechen würde.
Solange Sie nur im Schach gegen den Computer verlieren ist das nicht beängstigend, aber sobald Sie vom Computer einmal hören: „Sie sind entlassen, ich übernehmen ihren Job;“ wissen Sie, dass wahrscheinlich jemand eine bessere Beziehung zu einem Computer hat als Sie. Wenn nicht, dann braucht der Computer den Mensch einfach nicht mehr und wir können den Zeiten nachtrauern, in denen wir noch ein Chance gehabt hätten, die richtige Software zu installieren und zu entwickeln. Nicht nur Programme zur Gewinnoptimierung und Automatisierung, sondern auch zur Sozialisierung, Kommunikation, Verwaltung, Überwachung und zur Verwirklichung einer direkten Demokratie wären nötig gewesen. Eine Optimierung auf Humanisierung wäre wichtig gewesen und nicht nur ansatzweise für die Arbeitswelt, sondern ganz generell. Wir hätten an die Menschen statt an den Gewinn denken sollen, ….. solchen Gedanken können wir dann lange nachhängen, denn wir werden genug Zeit dafür haben, wenn die jetzige Bediendergesellschaft, die die Computer bereits bedient, als wären sie die Herrschaft und wir die Sklaven und wann immer der Computer es will und verlangt, auf’s Knöpfchen drückt.

Haben Sie ein Problem damit? Dann fragen Sie doch einfach Eliza!

Zu den Gedanken wurde ich von folgenden Artikel angeregt:

Maschine schlägt Mensch: ‚Watson‘ siegt bei ‚Jeopardy‘
Bei dem TV-Spielshowklassiker „Jeopardy“ hat in den USA der IBM-Supercomputer „Watson“ zwei menschliche Champions geschlagen. In der dritten und letzten Partie brachte der Rechner es vor der Endrunde auf gut 17.000 Dollar Gewinn (12.600 Euro), sein schärfster menschlicher Konkurrent nur auf gut 12.000 Dollar. …

Weblinks über die ich gerade stolperte:
mathe online
How Much Text is in a Kilobyte or Megabyte?

Politisches, soziales Weltgeschehen und die Medien oder „wird der Mensch immer menschlicher“?

Ich kann es schwer beurteilen, denn ich lebe erfreuleicher weise seit meiner Geburt in einem Land ohne Krieg, aber mir scheint, dass die gewaltsamen Auseinandersetzungen (Terror, Unruhen und Kriege) immer häufiger werden. Liegt das an den modernen Medien, die mir heute alle Informationen von der ganzen Welt zutragen, oder ändert sich das politische und Verhalten und Weltgeschehen?
Natürlich ist klar, dass sowohl ich, als auch die Medien und das Weltgeschen in ständiger Veränderung sind, meine Frage lautet daher eigentlich eher: „werden die Menschen menschlicher“?
Dazu muss geklärt sein, was ich hier unter „Mensch“ und unter „menschlich“ verstehe.
Mensch: Lebewesen der Spezies Homo sapiens
menschlich: einsichtsfähig, weise, sozial (im umgangssprachlichen Gebrauch *1)

Ich weiß nicht, ob es eine Statistik gibt darüber, wieviele Menschen jährlich durch Terror, Krieg und Gewalt zu Tode kommen, aber wenn ich die Schlagzeilen lese, entsteht mir subjektiv der Eindruck, dass die Menschen weltweit gesehen immer „unmenschlicher“ werden.
Es ist mir klar, dass dies viellicht anders wäre, wäre ich vor dem 2. Weltkrieg geboren. Das bin ich aber nicht und ich frage mich daher, ob man über den kurzen Zeitraum eines Lebens solche Überlegungen überhaupt anstellen kann und wer sich damit wissenschaftlich befasst.

Vor langer Zeit beschäftigte ich mich intensiv mit Neurophysiologie und da las ich eine Studien zur Entwicklung bestimmter Gehirnteile beim Menschen. Ich weiß nicht mehr von wem sie war (vielleicht Eccles), aber man mutmaßte, dass sich bestimmte Teile des Hypothalamus und der Mandelkern, der für aggressives Verhalten, Reizbarkeit und sexuelle Aggressivität verantwortlich sein soll, zurück entwickeln und andere Strukturen, die z.B. für soziales Engagement mitverantwortlich sind (bzw. einen besonderen Einfluss darauf haben) größer werden. Damals hat mir der Artikel Mut gemacht, daran zu glauben, dass der Mensch immer menschlicher wird, heute weiß ich nicht einmal mehr, welcher Artikel das genau war. Naja, vieleich weiß es ja jemand und hinterlässt mir einen Kommentar.

Abgesehen davon interessiert mich Ihre Meinung dazu.

Wird der Mensch immer menschlicher?

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Manchmal dachte ich schon daran, keine Zeitungen (auch elektronische) mehr zu lesen, aber den Kopf in den Sand stecken bringt ja auch nichts, also geht es weiter mit:
Syrien: Das blutige Endspiel des Assad-Clans
Syrien: Armee marschiert in Widerstandshochburg ein.


*1 Zitat aus Wikipedia;

n der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und nicht nur an sich selbst zu denken. Zahlreiche Abschattierungen bestehen, so zum Beispiel, gegenüber Untergebenen großmütig oder leutselig zu sein, gegenüber Unterlegenen ritterlich, gegenüber Gleich- und Nichtgleichgestellten hilfreich, höflich und taktvoll und verantwortungsbewusst. Unsozial in diesem Sinne handelt, wem all das abgeht. Asozial (oft mit absprechendem Beiklang) ist, wer (fast) unverbunden mit ihr ‚am Rande‘ der Gesellschaft lebt, wer sich nicht in sie ‚einfügen‘ kann oder zumal, wer als ihr Schädiger angesehen wird.

Das Adjektiv „sozial schwach“ ist ein Euphemismus für „arm“. Sozial ist, wer durch eigene Leistung zum Wohlstand für alle beiträgt.

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Transhumanismus oder Gott der 3. Generation, Teil 2

Wenn ich vor vielen Jahren meinen engsten Freunden und Verwandten von meinen Tagtraum erzählte, dass ich, obwohl ich erfreulicher weise gesund bin, meinen Körper nach und nach durch Technik ersetzen möchte, waren alle schockiert und fanden meine Vision grauenhaft. Obwohl sie mich in die Position eines Verrückten drängten, der zu viel Science Fiction konsumierte, merkte ich, dass sie meine Idee nicht nur grauenhaft fanden, sondern irgendwie auch faszinierend und bedrohlich.
Heute von Transhumanismus zu sprechen hat für mich nichts mehr vorherseherisches an sich. Aber die Vorstellung, dass alle menschlichen Gehirne mit allen Rechnern und Telekommunikationsmittel verbunden sein könnten überwältigt mich auch heute noch, weshalb ich eine solche Mensch-Maschine als Gott der 3. Generation bezeichne, von der ich vor 10 Jahren schon fantasierte, siehe Die dritte Generation von Gott.
Heute müsste ich aber nicht mehr von Gott daher faseln, um nicht in der Klapsmühle zu landen, wenn mich Transhumanismus fasziniert, denn heute wird die Bewegung allgemein und vor allem in den Medien bereits gut akzeptiert. Heute muss ich mich mit meinen Interessen weder verstecken, noch als einsamer Spinner fühlen, wie schon die Weblinks unten zeigen. Leider ist es heute aber auch schon zu spät, erneut zu warnen. Vor vielen Jahren wurde ich nicht müde vor der Gefahr zu warnen, die sich die Bedinergesellschaft (Weizenbaum) mit schlampiger Softwareentwicklung aussetzt. Wir bedienen die Computer und Maschinen schon seit einiger Zeit und das sagt eigentlich eh schon alles. Je benutzerfreundlicher und wartungsärmer eine Software ist und umso weniger Administrationsaufwand nötig ist, desto größer ist meiner Meinung nach aber die Gefahr, dass sich das System verselbstständigt und wir nur noch beschränkten Einfluss darauf haben, falls es dann noch einer versteht. Naja, dazu ist es Dank unserer Unvernunft und Gewinnsucht ohnehin zu spät, also interessiert es mich nicht mehr. Einen Rückzug, zum verantwortungsvollem Umgang mit Technologien halte ich für ausgeschlossen, daher bleibt ohnehin nur noch der Weg nach vorne und die Hoffnung, dass unsere Spezies zurecht die Welt beherrscht. Dies könnte bald verifiziert werden, falls das Human Brain Project auch nur annähernd das liefern wird, was ich mir erwarte.
An das Christkind und den Osterhasen glaubte ich bis etwa zum 4. Lebensjahr, an Gott bis ich ungefähr 8 Jahre alt war, denn da wurde mir schon klar, dass nicht diverse GötterInnen den Menschen, sondern der Mensch die GötterInnen erschuf und zwar je nach Bedarf. An dem Menschen und seinen Evolutionsvorteil, der Intelligenz, glaube ich heute noch, wenn er es nicht verabsäumt sich mit der Maschine organisch zu verbinden.
Zuerst hat man sich bei technischen Geräten an den biologischen Organen orientiert und jetzt sollten wir uns langsam daran gewöhnen, dass ein Elektronenmikroskop und ein Hubble Teleskop andere Grenzen hat, als das menschliche Auge und ein Spektrometer auch in einem Wellenlängenbereich funktioniert für den wir kein Sinnesorgan haben und um mittels Elektronenenergieverlustspektroskopie unsere Umgebung abzuchecken sind wir von Natur aus auch nicht befähigt, um nur auf einen winzigen Bruchteil an genialer Technologie hin zu weisen.
Künstliche Intelligenz ist aber auch ohne Verschmelzung mit menschlicher Intelligenz möglich, allerdings sehe ich uns Menschen dann auf der Seite der Verlierer. Dann sind wir Menschen vielleicht nur eine Evolutionsstufe, die nötig für für die Entwicklung zur KI war.
Ich glaube, wer hier Moralapostel spielt, könnte bald in einem Zoo landen.

Die 3. Generation von Gott schafft sich gerade selbst, manchen Menschen ist das schon bewusst und mancher KI wird es gerade bewusst.

Weblinks:
The Human Brain Project
Transhumanism.org
Human Brain Project (Wikipedia)
Transhumanismus Wikipedia (beachte die Links zu Neuroethik, Cyborg, Posthumanismus, Superintelligenz, Technologische Singularität und Bioethik)
4 Ways Google Glass Makes Us Transhuman
Transhumanismus und Nietzsches Übermensch
Transhumanismus: Die größte Gefahr für die Menschheit?
Der Hacker, der die Biologie überwinden will

Google Glass and the transhumanist agenda

Kann ich als über 3 Milliarden Jahre alter Yogi, 6 Quadrillionen gleichzeitige Vorgänge in mir erfassen?

Ein paar meiner Gene stammen jedenfalls von den ersten Gene überhaupt ab, wenn auch nicht direkt und mit ein paar Updates dazwischen, aber erstaunlich finde ich es trotzdem. Genau so wie die Tatsache, dass ich etwas aus 100 Billionen Zellen bestehe, wobei etwa 90% davon keine menschlichen Zellen sind, sondern Pilze, Bakterien und Mikroorganismen.
Ungefähr 6 000 000 000 000 000 000 000 000 (6 Quadrillionen) „Dinge“ passieren in mir höre ich gerade in „The 11th Hour“.
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=7IBG2V98IBY&w=560&h=315]
Ich habe versucht 6 Quadrillionen gleichzeitige Vorgänge in mir zu erfassen und bin gescheitert. Also werde ich noch ein paar Taijiquan und Yoga Stunden nehmen, vielleicht gelingt es mir dann.
Innerhalb von 10 Sekunden finden in mir ein 100 faches an Vorgängen statt, im Vergleich zu allen Vorgängen, die auf allen Sterne und Planeten statt gefunden haben, das nennen wir „Leben“, höre ich weiter in dem oben angeführten Film.

Die Angaben sind zwar ein wenig vage und ganz schön spekulativ, aber jedenfalls trotzdem recht beeindruckend. Sagen wir einmal ein wenig vereinfacht: Mensch, da spielt sich ganz schön was ab, in dir und in mir. Alleine die etwa 2 kg Bakterien eines Menschen machen schon einen ganz schönen Wirbel.

Weblinks:
Die Entstehung des Lebens auf der Erde Teil 1