Unsterblich – Schaffen wir das Sterben ab? ist ja ganz interessant, aber wozu sollte sich jemand auf einen Superrechner hochladen wollen, um dann nur mehr digital in diesem Rechner gefangen zu sein? Das halte ich für ausgeschlossen. Da ist es doch viel wahrscheinlicher, dass sich dieses digitale Wesen wieder einen Körper besorgt und als Android alles kann, was er vorher als Mensch konnte. Sehen, Hören, Fühlen, sich fortbewegen und agieren. Also wenn man sich schon mit solchen Fiktionen beschäftigt, dann sollte man das doch wenigstens in Betracht ziehen, finde ich. Immerhin wird die Telomertheorie erwähnt, Nanotechnologie, Kryonik usw. erwähnt, also ist sie doch sehenswert.
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Bewertung
Vor einigen Jahrzehnten war ich in einer Jugendkrise und fand mir als einzigen naiven Ausweg, die Matura machen zu wollen und Medizin zu studieren. Ich dachte, damit könne ich keine falsche Entscheidung treffen, wenn ich meinen Mitmenschen hilfreich sein werde. Schon nach der Matura zweifelte ich daran und sah ein, dass es nicht nur darauf ankommt, was man macht, sondern auch wie man es macht und vor allem, warum man etwas macht. Bei den Vorbereitungen auf Physio blieb ich aus Interesse bei der faszinierenden Neurophysiologie hängen. Reste aus dieser Zeit, die ohnehin nur mehr aus nostalgischen Gründen im Netz sind, erinnern mich daran. Außerdem wurde mir zu dieser Zeit klar, dass ich das Leid anderer nicht ständig ertragen könnte, ich würde aus Mitleid schnell selbst krank werden und ich bewundere seither die starken Menschen, die damit umgehen können.
Damals waren unter anderem die Gehirnstrukturen und Mechanismen der Bewertung von Information überaus interessant für mich. Ich hatte sogar die Absicht, meine Pläne mittels EDV und später auch mit Internetinhalten und der KI umzusetzen. Keine kurzen Fantasien, sondern wirklich ausführliche Pläne und Modelle. Ich wollte dem Bewertungssystem auf die Spur kommen und es nach programmieren.
Heute kann ich darüber nur noch lächeln, aber ein signifikanter, stetiger Wandel in meinem eigenen Bewertungssystem fällt mir gerade noch auf.
Bis etwa zu meinem dreißigsten Lebensjahr gab es immer wieder „etwas“, das mich so eingenommen hat, dass ich sonst kaum „etwas“ anderes bemerkte. Jetzt kommt mir das vor, als lebte ich im finsteren Mittelalter. Dieses „etwas“, was ich jetzt als am wichtigsten erachte, habe ich damals nicht eimal gesehen.
Genau wegen so einem „etwas“ schreibe ich heute diesen Artikel, denn heute habe ich so „etwas“ wieder gesehen, gerochen, gehört, gefühlt, einfach erlebt.
Die Farben der Natur haben sich an dem ersten, wirklich warmen Tag innerhalb von Stunden um eine Nuance geändert. Ich konnte es riechen und spüren, wie die Bäume, Sträucher und Gräser zum Leben erwachten. Ich fühlte es direkt, kann es leider nicht näher beschreiben, aber es ist „etwas“, was mir heute am wichtigsten war. Auch an diesen Lebewesen, die nicht mit ihrem Leben aus Wasser, Sonnenlicht und Stickstoff für uns die Voraussetzungen für ein Leben schaffen, habe ich es bemerkt. Bei den Vögeln und den in der freien Natur lebenden Tieren war es auffällig und leicht zu erfahren, aber bei den Haustieren und Menschen konnte ich nur eine allgemein bessere Stimmung feststellen. Dabei ist natürlich möglich, dass ich das nur subjektiv so empfunden habe, aber ich glaube, es war keine Einbildung. Auch die Menschen haben es gespürt, obwohl es vielen sicher nicht so aufgefallen ist, bzw. bewusst wurde, weshalb sie heute besser aufgelegt waren, als sonst. Ich kann mir vorstellen, dass es manchen vielleicht einfach nicht wichtig ist, denn vor etwa 20 bis 30 Jahren hätte ich dieses Erwachen der Natur auch nicht so bemerkt und nicht so eindrucksvoll empfunden. Damals war es selbstverstädlich, wenn ich es überhaupt bemerkte.
Heute ist dieses wunderbare Schauspiel der Natur für mich nicht mehr selbstverständlich. Ich erlebe und bewerte es sogar so, dass ich sagen kann: „es ist mein Leben“.
Tödliches Gesellschaftsindividuum
Ob du für Ehre, Glauben, Vaterland, Muttererde, GottInnen, oder Staaten stirbst ist egal. Wenn du für jemand oder etwas stirbst bist du tot und hast nie gelebt in meinem Sinne. Dann bist du du ja du und vielleicht in einem System wirklich nur du also du du (no interpunkitationi or forced whitespace) tot, weil du zu feige warst zum Leben, sprach Helmeloh und so … Soso, aber stirbst du einfach nur so, oder aus einem anderen Grund, – du Hund, dann kiss you, kiss med, egal und aus – sitz, – hast du die Wechselwirkungen eines Fließgleichgewichts als Mensch erfüllt. So, und nur so liebe ich dich, mit und ohne Fehler.
Leben und Intelligenz – künstlich und natürlich
Eigentlich wollte ich künstliches Leben mit künstlicher Intelligenz vergleichen und mich zu diesem Thema über Neuigkeiten informieren. Außerdem frage ich mich, in wie weit es eigentlich Sinn macht, zwischen künstlichem und natürlichem Leben zu unterscheiden, wenn Leben nicht eindeutig definiert ist. Aber Google führte mich gleich zum Spiegel und zur Heute. Wenn man die Artikel mit dem besten Ranking liest, könnte man meinen, Heute ist die kostenlose U-Bahnausgabe des Spiegels, aber dem ist natürlich nicht so. Trotzdem sind sich beide jedenfalls einig, bezüglich natürlicher Dummheit, denn der Spiegel titelt: Forscher erschaffen erstmals künstliches Leben und Heute Genforscher: „Künstliches“ Leben erschaffen. Obwohl der Spiegel-Artikel unter „Wissenschaft“ gebracht wurde, ist Heute anscheinend doch noch ein wenig seriöser, 😉 denn die haben künstlich wenigstens unter Anführungszeichen gesetzt.
Aus dem Inhalt beider Artikel geht aber für mich eindeutig hervor, dass natürliches Leben „nur“ künstlich verändert wurde.
Künstliches Leben – künstliche Intelligenz
Hier drängt sich mir einmal als erstes die Frage auf: „Was ist Leben?“
Es ist nicht eindeutig definiert und selbst in der Lehre des Lebens, der Biologie kann man dazu nur mit Kennzeichen bzw. Charakteristika und Beschreibungen aufwarten. Auf diese Kennzeichen und Beschreibungen werde ich hier nicht eingehen, denn dafür habe ich eine eigene Notiz mit einem Rätzel-Quiz geplant.
Die Diskussionen rund um das Thema „Leben“ und „Lebewesen“ sind zwar immer wieder interessant, aber im Grunde genommen doch eher ermüdend, da die Fragestellung selbst schon nicht besonders sinnvoll ist. Ich halte sie zumindest für nicht besonders sinnvoll, aber nicht für sinnlos, wie zum Beispiel die Frage nach oder über GötterInnen.
Im Bereich KI (künstliche Intelligenz) (engl. AI) fand ich keine neuen Meilensteine, die mir den Atem verschlagen hätten. Ja, eine ganze Reihe interessanter Projekte aus den verschiedensten Bereichen der KI, aber nichts bahnbrechend Neues. Ich habe zumindest keine neuen Algorithmen gefunden und die alten werden auch nicht mit vollem Einsatz und den aktuellen technischen Mitteln umgesetzt, außer Google lässt uns im Dunkeln tappen, was ich aber nicht annehme. Außerdem habe ich mir zur KI ohnehin schon öfter Notizen angelegt, daher sah ich mich vorwiegend zum KL (künstlichen Leben) um und da hat sich sehr viel getan in letzter Zeit.
Wenn also Leben nicht definiert ist und nur an bestimmten Kennzeichen zu erkennen ist, dann sollte man doch sogenanntes künstliches Leben ebenfalls einfach als Leben bezeichnen und nicht zusätzlich in künstliches und/oder künstlich geschaffenes natürliche Leben unterscheiden, wenn alle Kennzeichen für „Leben“ vorhanden sind. Wozu diese ganze Verwirrung, ohne eindeutige Definitionen? Das gleiche gilt für Intelligenz.
Als Künstliches Leben (KL, oder auch englisch AL=Artificial life) bezeichnet man durch den Menschen planmäßig geschaffene Systeme, die eine Reihe von Eigenschaften mit natürlichen Lebewesen teilen.
Wozu unbedingt der Mensch der Schöpfer sein muss, ist mir ein Rätsel, aber ich vermute, damit künstliches Leben, eben nicht dem natürlichen Leben gleichgestellt werden kann und damit sich Menschen den Maschinen überlegen vorkommen können.
Heute und Spiegel würden vielleicht berichten, dass ein(e) GottIn, als künstliches und übernatürliches Wesen (also eine Art Virus) uns, die Menschen, also das natürliche Leben geschaffen haben und wir dürfen bestimmen, wer oder was künstlich oder natürlich lebt.
Ich will hier aber nicht näher auf dieses Thema eingehen, oder gar zu einem Maschinenbefreier (in Anlehnung an Sklavenbefreier) werden und auch auf Zelluläre Automaten, Genetischen Algorithmus oder Software-Agenten will ich nicht näher eingehen. Schon gar nicht schon wieder auf Androiden, sondern ich will für KL (wenn man es schon braucht) einmal grobe unterschiedliche Ebenen hervorheben und teile in die Bereiche Wetware, Hardware und Software ein.
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[tab title=“Software- Ebene:„]
Hier wird in künstlicher Umgebung (Maschine bzw. Rechner) mit künstlichem Material (Programmen) versucht, künstliches Leben zu schaffen. Tierra zum Beispiel, ist die erste Artificial-Life-Software-Plattform, um Experimente mit darwinistischer Evolution mithilfe künstlicher Organismen simulieren zu können. Die Plattform wurde 1991 von Thomas S. Ray vorgestellt, und markiert den Startpunkt eines verstärkten Forschungsinteresses am Gebiet der künstlichen Evolution. Viele Eigenschaften der natürlichen Evolution konnten in Simulationen mit Tierra beobachtet werden, wie die EnHatwicklung von Vielzellern oder die parallelen Verarbeitungen, sagt die Wikipedia. Siehe dazu auch Welcome to the Tierra home page und den Artikel auf Telepolis, Künstliches Leben.
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[tab title=“Hardware-Ebene:„]
Hier werden künstlich intelligente Maschinen gebaut (auch Androiden), die alle Kennzeichen des Lebens aufweisen können.
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[tab title=“Wetware-Ebene:„]
In der Synthetischen Biologie werden verschiedene Strategien verfolgt:
.) Künstliche, biochemische Systeme werden in Lebewesen integriert, die dadurch neue Eigenschaften erhalten.
.) Entsprechend den biologischen Vorbildern werden schrittweise chemische Systeme so aufgebaut, dass sie bestimmte Eigenschaften von Lebewesen aufweisen (biomimetische Chemie).
.) Organismen werden auf ihre allernotwendigsten Systemkomponenten reduziert (Minimalorganismus), der als Chassis dient, um durch den Einbau von sogenannten bioparts biologische Schaltkreise zu erzeugen.
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Intelligenz – ja es gibt sie.
Natürliche Intelligenz, kann man aber nicht der künstlichen Intelligenz gegenüberstellen, es sei denn der Mensch ist wirklich immer noch das Maß aller Dinge und so von sich selbst eingenommen, dass er sich alleine für natürlich und intelligent von Natur aus hält. Sonst könnte man sagen, eine Pflanze sei intelligent, wenn sie die Fähigkeit zur Lösung geistiger Aufgaben beweist, indem sie ihre Blätter zum Licht ausrichtet.
Die (klassische) Intelligenz ist zu unterscheiden von der natürlichen Intelligenz (die ich postuliere, wenn es künstliche Intelligenz gibt), der künstlichen Intelligenz, der emotionalen Intelligenz, der praktische Intelligenz, der ästhetische Intelligenz, der logischen Intelligenz und des Hausverstandes (eine andere Art natürlicher Intelligenz).
Das Leben (ist genau so wenig definiert, wie die Seele oder der Geist) kann natürlich sein, oder künstlich. Weiters kann es sich um ein künstlich geschaffenes natürliches Leben oder ein künstlich geschaffenes künstliches (sonst nicht in der Natur vorkommend) Leben handeln. Wenn ein Android einen Android erzeugt kann es sowohl ein künstlich erschaffenes künstliches Leben sein oder aber auch ein von künstlichen Lebewesen natürlich erschaffenes künstliches Leben sein. Natürlich ist auch ein künstlich erschaffenes natürliches Leben denkbar und dann könnten wir ins zweite Level aufsteigen und das Ganze erst richtig kompliziert werden lassen.
Ich lasse es aber lieber sein und frage mich dafür noch einmal. Machen diese Unterscheidungen wirklich Sinn, wenn die Prämissen nicht eindeutig definiert sind? Ist Wissenschaft doch nur ein bestimmter Glaube oder eine etwas andere Religion?
Wie dem auch sei, ich wusste vorher nicht genau was Kunst, Leben, Intelligenz, Seele, GötterInnen, glauben, wissen, Bewusstsein, natürlich und künstlich usw. bedeutet und ich weiß es jetzt nicht, aber ich mache Fortschritte, denn jetzt frage ich mich schon, ob Information redundant sein kann und ob in die Beschreibung von Leben durch Charakteristika wenigstens Energie und Information eingeht, oder ob man so Kleinigkeiten ohne weiters außer acht lassen kann.
Da fällt mir mein Spruch wieder ein, denn der passt genau hier her: „Willst du wirklich wissen wer du bist, frage deine Tc-Lymphocyten. Falls sie dir antworten, vergiss nicht, mir darüber zu berichten. Ha Ha“.
Karneval des Lebens
Lebewesen feiern sich und ihre Seele
der Geist und Atem der dada war beim Feste
durchdrang mich heilend – bevor ich verweste
obwohl ich psychologisch unfehlbar, göttlich doch niemals fehle
Nur wir sind echte Lebewesen göttlicher Natur
rauschten die Eichen mit ihren Blättern
wir hauchen euch die erste Seele aus
von der ihr Tiere lebt, wie auch der Mensch
verbraucht die Energie, die wir euch geben
wir sind das Leben,
wir sind das Abbild Gottes
ihr seid nur Mörder und entbehrlich als Schmarotzer,
das Gegenteil von uns Götterwesen
die die göttliche Seele erschaffen
die ihr dann beschmutzt und verbraucht
die ihr, die nach dem Leben und dem Gotte gaffen
es raucht,
entwertet,
die Energie ihr der göttlichen Seele entzieht
flieht, wertet, flieht
die einzige Psyche verschmutzt ihr mit Qualm und Rauch des Feuer‘,
des Brandes oxydativ teuer;
reduktion!
entropie!
Das Krokodil hebt den Kopf
wen oder was haben die Pflanzen gerufen?
wir sind das Abbild von Gott!
die Mücke surrt,
Gott kann fliegen in den Himmel wie wir
Götter sind wir
ein Affe meint
so seid doch still
der Mensch ist so sinnlos wie ein Stein
er hört euch nicht, er will nicht haben, will nicht sein
seid doch still, er weiß nicht was er will
lieben, glauben denken, daher ist er
nur im Gedanken existent;
aber seid jetzt doch still
denn ich der Affe, ich will
meditativ und wissenschaftlich erkennen
ob wir wirklich die Seele der Pflanzen verbrennen
Iah, meint der Esel
ich bin Gott, der einzig wahre
doch die Rüben murren
dieser Mörder, Rübenkindermörder
er hat sie getötet
am lebendigen Leib hat er unsere Kinder gefressen
der Teuflel ist der Esel
stimmten die Möhren mit ein
und so soll es sein
sie sagten, wenn Gott alles ist, ist er der Teufel und dieser ist Gott
zweifaltigkeit hin und drei falten her, was wollt ihr noch mehr?
Teufel, Gott und Seele erforschte doch der Mensch in der Psychologie!
die weise Eule akademisch schrie
Seelenheil, dem Pfarrer
er kniet vor Gott und betet zu ihr
der Götzengattin, der Erfindung
Wahn hat nur der Mensch
nur er hat die Idee
er allein kennt Gott
und das gibt ihm das Recht uns zu vernichten
zu töten, zu quälen, zu schinden
und sich von allem zu entbinden
wir sind nichts
nur Leben
ohne Wahn, Idee und ohne Götter der Menschen
wir sind nichts und doch feiern wir;
wir feiern den Karneval des Lebens
denn wir leben
sie wissen
wir leben
sie glauben
wir leben
sie denken
wir leben
sie schaffen
wir leben
sie kämpfen
wir leben
sie zerstören
wir leben
sie sind tot.
es lebe das Leben
chorten die Wesen
der Mensch war nicht mehr dabei und so war es mit Gott
der Seele, Psyche, dem At- und Brahman,
das Dào bekam einen Namen und der Name war
wir
morgenrot
er war tot und sie war tot
es lebten nur mehr wir
die Lebewesen
wir sind jetzt Gott
der Mensch ist tot
abendrot
morgenrot
abendrot