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Qi. Lebenskraftkonzepte in China. Definition, Theorie und Grundlagen

Da ich interessante und nützliche Kommentare und Reaktionen auf Tai-Chi ohne Chi ist westlicher Tai-Blödsinn bekommen habe, darunter auch diese Buchempfehlung, werde ich mich gleich in die, laut Rezensionen, umfangreiche und unverzichtbare Lektüre vertiefen.

Zitat aus einer Rezension auf Amazon:

Ist Qi wirklich Energie, oder hatte ein Chinese im 4. Jahrhundert AD nicht ein ganz anderes „Energiekonzept“ als wir es heute kennen? Kubny verfolgt dieses „Lebenskraftkonzept“ durch die Jahrhunderte und bietet wertvolle Einblicke in das chinesiche Realitätskonzept….

Wenn ich jetzt zwar allmählich auch gute Bücher in Deutsch und nicht nur in Englisch zu chinesischen Themen finde, so will ich doch einen neuen Versuch starten Chinesisch zu lernen, diesmal aber in einem Kurs und mit dem „Das neue praktische Chinesisch von Xun Liu“.

Dazu notiere ich mir den Kurs Chinesisch A1, denn der ginge (der 2. Konjunktiv von gehen klingt lustig; ginget ihr mit?) sich zeitlich vor dem Taijiquan Training am Samstag gut aus.

Die hervorragenden Quellen im Internet sind zwar teilweise sehr aufwendig, mit liebe zum Detail bezüglich Grammatik, Schriftzeichen und Aussprache , aber sie genügen mir trotzdem nicht, da ich ohne Lehrer ja nicht weiß, was ich eigentlich sage. Nein, das könnte wirklich peinlich werden, ich versuche es doch lieber mit einem Kurs in der Volkshochschule.

Taiji und San Bao

Die drei Qualitäten von Qi im Taijiquan. Der erste Abend des Spezialtrainings mit Franz P. Redl und Niki Deistler (Shambhala) ist schon wieder vorbei. Für mich ist es jedenfalls eine interessante Ergänzung und die kleinen Qigongübungen, Seidenfadenübungen, Partnerübungen und Meditationen zu den unterschiedlichen Qualitäten von Jing, Qi und Shen gefallen mir ausgezeichnet. Hoffentlich bringe ich es nicht bald soweit, dass ich in er U-Bahn mit Yin- und Yangkreisen anfange. LOL

Di 19:30 – 21:30, am 12., 19. und 26. Jänner

Nutzen von Neijiaquan

Mit ähnlichen Worten habe ich das schon auf einigne Seiten gelesen, aber diese Beschreibung gefällt mir besonders, weshalb ich sie hier zitieren möchte:

Die inneren Kampfkünste dienen nicht nur dem Erlernen von Kampftechniken und dem körperlichen Training, sondern stellen als Methode zur Entwicklung von innerer Kraft in daoistischer Tradition auch einen spirituellen Weg dar. Reinigung und Stärkung der drei Grundpfeiler Jing (Essenz), Qi (Energie) und Shen (Geist) bilden eine Einheit mit dem Training der drei Inneren Harmonien Xin (Herz), Yi (gerichtete Absicht) und Li (Kraft).

Neijiaquan lehrt, die eigenen Blockaden zu überwinden, Potenziale zu erschließen und im Einklang mit sich und seiner Umwelt zu leben. …. weiterlesen auf German Neijiaquan Association.

Abgesehen davon finde ich die Übersetzung für „Neijiaquan“ – „Innere Familie Faust“ und für „Waijiaquan“ – „Äußere Familie Faust“ amüsant.

Weblinks
Obligat: Taijiquan ist eine Lebens- und Kampfkunst
und Seiten die ich mir gerade ansehe:
Qi-Heilkunde-Qiiatrik
Shinerg
Literaturempfehlungen der Taiji & Qigong Schule Freising
Die 5 Wandlungsphasen (5 Elemente)
Lernen durch widerstreitende Kräfte
Meister ZHANG Xiao Ping
Auf zu letzt gelisteten Seite fasziniert mich das Video besonders, das auch auf YouTube zu finden ist:
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=WsS73wjkkzI[/youtube]

Taille drehen und die Hüfte lockern

腰 (yāo) drehen und 髋 (kuān) – Hüfte lockern 😉
„Stell die Sonne ins Herz“ oder Über den Geist und geheime Trainingsmethoden im Taijiquan lautet der Titel, meines Lieblingsartikels für TCC. Dort finden Sie unter anderem Absätze über:

  • Das Tiefenbewusstsein – der Herzgeist (Xin)
  • Yi – „Im Herz steht eine Sonne“
  • Ting Jin – die „hörende Kraft“
  • Basistrainingsmethoden
  • Das Absenken des Bewusstseins
  • „Entspannung in 4 Bahnen um das Bewusstsein abzusenken und den Herzgeist zu wecken“
  • Yi begleitet die Bewegung (Geist passiv, Körper aktiv)
  • Yi führt die Bewegung(Geist aktiv, Körper passiv)

  • ….

Absolut lesenswert, kann ich nur jeden empfehlen, der sich für Taijiquan interessiert.
In seinem Skriptum, Buch beschreibt Nikolaus Deistler auch die fünf Übungen zum Loslassen des Körpers, nach Meister Huang Xingxian.

GRANDMASTER HUANG SHENG SHYAN white crane:

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Meine Qi-Empfindung

Schwanenherz

Schwanenherz von Wikimedia

Ich habe nun schon einige Artikel zum Thema Qigong und Taijiquan geschrieben. Bezüglich Taijiquan habe ich auch schon „Meine erste Reflexion zu Taijiquan“ hinter mir. Nun habe ich das Bedürfnis, auch über Qigong bzw. meine Chi-Empfindung nachzudenken. Besonderer Anlass dazu sind mir die Trolle, die sich da so in der Qigong Szene herumtreiben, bzw. hoffnungslos arme Ahnungslose, auf die nur der Spruch passen würde: „Wer mehr weiß, muss weniger glauben.“ Es ist mir peinlich, dass ich zugeben muss, gerne Qigong zu betreiben, wenn ich in manchen Foren deren Qi-Erlebnisse lese. Natürlich respektiere ich jede introspektive Erfahrung und selbstverständlich darf jeder seinen (leichten, schweren, hellen, dunklen, vorgeburtliche oder …. Qi) empfinden wie er will, aber mir wird es dann eben peinlich, wenn ich die gleiche Bezeichnung für ganz etwas anderes gebrauche. Meinen Qi kann man nicht so einfach über Gegenstände absorbieren oder mit dem Löffel essen, speichern und zirkulieren lassen. Außerdem muss ich auch ganz sicher nicht darauf achten, dass mir mein Chi nicht geraubt wird.
Schon vor einiger Zeit habe ich hier allgemeine Information dazu gesammelt, siehe z.B.: Kundalini, Tai Chi und der heilige Geist

Nun aber zu meiner Qi-Empfindung:
Vor 30 Jahren beschäftigte ich mich mit Autogenen Training und schon bei den ersten Qigong Übung stellte sich absolut 100%ig das gleiche Gefühl ein. Also die Körperbereiche die ich damals mit Autosuggestion entspannen konnte und mich im entspannten Zustand, ganz auf sie konzentrieren konnte, fühlten sich ganz genau so an, wie wenn jetzt irgendwo mein Qi ist.
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