Liebe von Eva Strittmatter

Als ich auf Leichen der Zeit

Die reine Wahrheit. Nichts als die Wahrheit.
Nichts als die Wahrheit reden, heißt schweigen.
Spricht man sie aus, wird zu jedem Satz,
Sowie man ihn sagt, sich ein Gegensatz zeigen.
Erinnern — Vergessen, Lieben und Hassen,
Freiheit und Zwang. Die Feindlichen lassen
Sich wahr nur mit einem Atemzug fassen,
Weil Leben vergeht und alles sich wandelt.
Und doch ist im Recht, wer redet und handelt
Und das Risiko des Irrtums nicht scheut.
Die reine Wahrheit: die Wahrheit von heut.
von EVA Strittmatter

gefunden habe war suchte ich nach Eva Strittmatter und fand auf Liebe
Liebe – welch eine furchtbare Kraft.
Zerstörerisch, wenn sie eingesperrt bleibt,
Wenn sie den Sprung hinüber nicht schafft,
Hinüber zu jenem, zu dem es uns treibt.
Er fängt sie nicht auf, er nimmt sie nicht an.
Sie, die sich nicht befreien kann,
Wütet in uns und gegen
Uns als die Schuldigen an.
Warum können wir keine Liebe erregen?
Wären wir so, wie wir selber uns sehn,
Könnte die Schande an uns nicht geschehn.
Wir würden geliebt, wären wir es nur wert.
So sind wir mit unserem Unwert beschwert
Und schleppen an der verzweifelten Last
Einer Liebe, die liebt und sich selbst dabei haßt.

Von Eva Strittmatter

Da bleibt mir wohl gar keine andere Wahl und ich muss mehr lesen und etwas über die Autorin erfahren.
Auf Wikipedia finde ich Eva Strittmatter:

1947 legte Eva Strittmatter das Abitur ab und begann in Berlin das Studium der Germanistik, Romanistik und Pädagogik. 1950 heiratete sie und gebar einen Sohn. Die Ehe wurde jedoch bald wieder geschieden. Noch vor der Scheidung lernte sie Erwin Strittmatter kennen, den sie bald darauf heiratete.

Seit 1951, nach dem Abschluss ihres Studiums, arbeitete Eva Strittmatter freiberuflich beim „Deutschen Schriftstellerverband“ der DDR als Lektorin. Ab 1952 veröffentlichte sie literaturkritische Arbeiten in der Literaturzeitschrift ndl. Von 1953 bis 1954 war sie Lektorin beim Kinderbuchverlag der DDR. Zudem wurde sie 1953 Mitglied des ndl-Redaktionsbeirates. Seit 1954 ist sie freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte vor allem Gedichte, aber auch Prosa für Kinder und Erwachsene. Von 1960 bis 1972 unternahm sie in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Auslandskommission des Schriftstellerverbandes der DDR zahlreiche Reisen in die Sowjetunion und nach Jugoslawien. 1994 starben innerhalb von nur neun Monaten ihre Mutter, ihr Mann Erwin und ihr Sohn Matti. Sie lebt heute im brandenburgischen Schulzenhof.

Der Vertrag von St. Germain ist verschwunden

Ob sie es glauben, oder nicht, der Vertrag ist verschwunden. Wundern Sie sich also nicht mehr, wenn ihr Kind das Hausübungsheft nicht findet.
Für die morgen beginnende Republik-Ausstellung sollte dieses Dokument erstmals in Österreich gezeigt werden.
Aber der Historiker Stefan Karner vom Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung sagt, „Faktum ist, den Vertrag können wir im Moment nicht finden“!

„Alles abgeklappert“
Der historisch so folgenschwere Vertrag von St.Germain sollte nur für kurze Zeit nach Österreich gebracht werden. Etwa so wie vor ein paar Jahren der Original-Staatsvertrag von 1955, der in Moskau verwahrt wird, auch in Österreich gezeigt wurde, sagt Lorenz Mikoletzky vom Staatsarchiv. „Wir haben gesucht, es haben die französischen Kollegen alles abgeklappert – bei sich, im Nationalarchiv, im Außenministerium. Wir haben auch in St. Germain geschaut, haben es nicht gefunden.“

Auf einem Gang in Berlin
Der Vertrag ist weg. Eine Spur führt nach Berlin, wohin er im Zweiten Weltkrieg gebracht wurde, gemeinsam übrigens mit dem ebenfalls historischen Original-Vertrag von Versailles, sagt Mikoletzky: „Dann wurde der Vertrag auch eine Zeit lang in einer Vitrine auf einem Gang des Reichsaußenministeriums ausgestellt und dann ist er verschwunden.“
…. den ganzen Originalartikel lesen auf ORF.at Historische Verträge verschwunden

Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye

Präambel
Die Vereinigten Staaten von Amerika, das Britische Reich, Frankreich, Italien und Japan,
die in dem gegenwärtigen Vertrage als die alliierten und assoziierten Hauptmächte bezeichnet sind;
Belgien, China, Cuba, Griechenland, Nicaragua, Panama, Polen, Portugal, Rumänien, der serbisch-kroatisch-slowenische Staat, Siam und die Tschecho-Slowakei,
die mit den oben bezeichneten Hauptmächten die alliierten und assoziierten Mächte bilden,
einerseits
und Österreich,
andrerseits
in Anbetracht,
daß auf den Antrag der ehemaligen k. u. k. österreichisch-ungarischen Regierung am 3. November 1918 von den alliierten und assoziierten Hauptmächten Österreich-Ungarn ein Waffenstillstand gewährt wurde, damit ein Friedensvertrag geschlossen werden könne; ….. weiterlesen auf wickisource

Weblinks:
Vertrag von Saint-Germain
Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye
Historische Verträge verschwunden

Webmaster Guidelines – Google empfiehlt Lynx

Lynx

Bildquelle: Lynx

Das freut mich ganz besonders, weil ich Lynx immer wieder gerne verwende, besonders auch zu dem Zweck, um das zu sehen, was eine Suchmaschine geliefert bekommt. Auch weil er viele nützliche features hat, einigen Mist erst gar nicht lädt, sondern ignoriert und man kann damit sehr schnell und sicher im Internet unterwegs sein.
Vor kurzem hat man mich wegen dieser Empfehlung noch ausgelacht und jetzt finde ich sie zu meiner Freude in den Google Webmaster Richtlinien wieder.
Siehe Webmaster Guidelines. Da liest man unter anderem in dem Absatz Technical guidelines:

Use a text browser such as Lynx to examine your site, because most search engine spiders see your site much as Lynx would. If fancy features such as JavaScript, cookies, session IDs, frames, DHTML, or Flash keep you from seeing all of your site in a text browser, then search engine spiders may have trouble crawling your site.

Ganz ungefährlich ist die Benutzung aber auch wieder nicht, siehe Verhaftet wegen Lynx
… Der gebürtige Londoner hatte bei der Eingabe eines Spendenbetrages für die Opfer der Flutkatastrophe über ein Webinterface der British Telecom Lynx auf Solaris benutzt. Diese Aktion wurde vom Administrator der Website in den Logs des betreffenden Servers entdeckt. Nach Angaben des Berichtes missdeutete der Administrator diesen Zugriffsversuch als »Hackerattacke« und alarmierte die Polizei…. 😉

Weblinks:
Lynx source distribution and potpourri
Webmaster Guidelines
Lynx (Browser) (Wikipedia)

IPFire 2.3 freigegeben

Homepage ipfire.org
Wesentliche Änderungen seit der ersten Version 2.1 im Oktober 2007
# -DNS-Sicherheitsupdate und viele weitere Paket-Aktualisierungen
# -Erweiterung des Paketmanagers
# -Verfeinerung der Quality-of-Service Regeln –
Voreinstellungsmodell für QoS
# -Feiner einstellbares Firewall Logging
# -Kernel-Module zur Hardwareunterstützung wurden nachgeliefert
# -Umstellung der Systemstatistiken auf „collectd“
# -Verbessertes Festplatten-Handling (S.M.A.R.T. und Standby)
# -Status- und Serviceübersicht im Webinterface
# -Proxy und Redirector arbeiten dynamischer zusammen

Mit der 2.3 wird sich zusätzlich folgendes ändern
# -Der Kernel wurde auf Linux-2.6.25.19 aktualisiert
# Aktualisierungen von weiteren Paketen (OpenSSL, OpenSSH, Apache, Squid, Snort, collectd, ntfs-3g, Openswan, Updatexlrator, iptables, l7protocols)
# -Mit einer passenden WLAN-Karte kann der IPFire als Access-Point für WLAN-Clients dienen
# -Bessere Unterstützung für UMTS-3G-Modems
# -Verwendung von tmpfs zur Reduzierung von Schreibzugriffen
# -Verbesserte Hardwareüberwachung durch Lmsensors
# -Vnstat Traffic-Accounting ersetzt ipac-ng

Siehe dazu auch den Artikel auf Pro-Linux:
Die Linux-Firewall-Distribution IPFire ist in Version 2.3 erschienen.
…
IPFire kommt mit einem Kernel 2.6.25.19 und aktuellen Versionen von OpenSSL, OpenSSH, Apache, Squid, Snort, collectd, ntfs-3g, Openswan, Updatexlrator, iptables und l7protocols. Mittels tmpfs werden Schreibzugriffe reduziert und dank lmsensors lässt sich die Hardware besser überwachen. Setzt der Nutzer eine WLAN-Karte ein, kann die Firewall gleichzeitig als Access-Point fungieren. Ipac-ng musste vnstat Traffic-Accounting weichen.
…
Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf IPFire 2.3 freigegeben

Notizen zu Open Source, Linux, Informatik, Physiologie, Umfragen, Tai Chi, Rezepte, Blumen und für mich Interessantes eben