Last Updated on 1. März 2025 by Helmut Hirner


Es gibt viele Bezeichnungen für Faschierte Laibchen, wie Fleischlaberln, Hackplätzli, Frikadelle, Boulette oder Bulette, Bratklops, Fleischpflanzerl, Fleischküchle, Fleischklops, Wellklops und bestimmt noch weitere. Auf Wikipedia lese ich, dass damit ein gebratener flacher Kloß aus Hackfleisch bezeichnet wird, der unterschiedlich zubereitet und geformt wird. Das Pendant der österreichischen und ungarischen Küche bildet das Faschierte Laibchen.
Wie dem auch sei, ich verwende zwei Bezeichnungen und zwar Faschierte Laibchen und Fleischlaberl. Letztere mache ich aus gemischten Faschierten (Schwein und Rind) und erstere aus halb faschiertes Suppengemüse und halb gemischtes Faschiertes. Das ist der einzige Unterschied und meist werden es Faschierte Laibchen, da ich sie für gesünder halte und beide gleich gut schmecken. Ich serviere dazu auch immer Kartoffelpüree und einen grünen Salat (z.B. Kopf-, Eisberg- oder Jägersalt [Chinakohl]).
Aber ich verwende Fleischlaberl natürlich auch für verschiedene Burger.
Zutaten:
gut 600g gemischtes Faschiertes (oder eben halb halb mit faschiertem Suppengemüse)
1 Brötchen (wenn ich eine alte Semmel, Weißbrot, ein Aufbackweckerl, Mini Baguette… verwende ich dieses, sonst die entsprechende Menge Knödelbrot, also Semmelwürfel)
ca 100ml Milch
2 Zwiebeln fein gehackt
2 Knoblauchzehen fein gehackt
Petersilie fein gehackt
2 Eier groß (oder 3 kleine Eier)
Salz, Pfeffer, Paprika Edelsüß, Majoran, Kremser Senf
Rapsöl und Butter zum Braten.
Brötchen etwas zerkleinern und in der Milch aufweichen, Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Eier und Petersilie dazu geben, würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika Edelsüß, Majoran, Kremser Senf und gut durchmischen.
Laibchen formen und diese langsam bei kleiner bis mittlerer Hitze auf beiden Seiten 5 bis 10 Minuten in einer Pfanne mit Öl und Butter goldbraun braten.
Die Laiberl heraus nehmen, Tomatenmark und Butter in die Pfanne geben. Mit einer Tasse Wasser in der ich ein TL Maizena (Maisstärke auflöse) ablöschen. Einen guten TL Ahornsirup (Zuckerrübensirup oder Honig geht auch) dazu geben. Salzen, pfeffern, Paprika und Knoblauchöl (habe ich immer, z.B. für die Pizza im Kühlschrank: Olivenöl, Salz und Knoblauch gemixt) dazu geben und der Bratensaft für meine Flaischlaberl ist fertig.
Mein Lieblingssalat dazu:
Chinakohl und Zwiebeln in Streifen geschnitten mit weißen, milden Balsamico, Rapsöl, Salz, Pfeffer und viel gemahlenen Kümmel und ev. Salatkräuter.